1.FC Schweinfurt 05 - SV Wacker Burghausen 0:0

Wackers endgültiges Aus im Aufstiegsrennen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Zu wenig Torgefahr strahlten am Freitagabend Juvhel Tsoumou und der SV Wacker aus.

Schweinfurt - Am Freitagabend kam der SV Wacker Burghausen beim 1.FC Schweinfurt 05 nicht über ein 0:0 hinaus und kann damit auch die letzten Hoffnungen auf die Meisterschaft und die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga begraben. Denn Tabellenführer Jahn Regensburg zeigte sich souverän und gab sich beim klaren 4:1 Heimsieg keinerlei Blöße.

Zu Spielbeginn machte sich bemerkbar, dass SVW-Coach Uwe Wolf die Losung ausgegeben hatte, dass für den SV Wacker jetzt nur noch Siege zählen. Die Burghauser spielten forsch nach vorne, versuchten immer wieder Druck zu entwickeln und ihr Heil in der Offensive zu suchen. Dabei mussten sie aber auf Kapitän Christoph Burkhard, Marcel-Pascal Ebeling und Valonis Kadrijaj verzichten, die erst gar nicht im Kader standen.

In den ersten 25 Minuten gerieten die Gastgeber gehörig unter Druck. Wacker kam oft über links und sorgte immer wieder für Beschäftigung in der Fünferkette der Schnüdel. Großchancen sprangen dabei allerdings nicht heraus. Zu oft spielte der SVW sich in der vielbeinigen Abwehr der Schweinfurter fest. Nach dieser energischen und dominanten Anfangsphase der Burghauser flachte ihr Druck nach und nach ab.

Nach einer vielversprechende Anfangsphase verliert Wacker den Faden

Service:

Kurz vor der Halbzeit die einzige Großchance der bisherigen Partie - und zwar für die 05er: Steffen Krautschneider überlupfte die Abwehr, sein Ball fand Tom Jäckel und der nahm das Leder volley und zeigte dabei einen sehenswerten Seitfallzieher in Ribery-Manier. Der Ball ging ganz knapp neben dem Pfosten ans Außennetz (36.). Glück für Wacker. Das hätte auch das Traumtor zur Führung für die Hausherren sein können.

Der 1.FC Schweinfurt 05 hatte mittlerweile besser in die bis dato recht faire Begegnung gefunden und kam auch etwas druckvoller aus der Kabine. Torchancen sind Mangelware. Da Jahn Regensburg im Parallelspiel gegen Schalding führte war das viel zu wenig für Wacker. Nach etwa einer Stunde hatte Uwe Wolf genug, tobte - und wurde auf die Tribüne verwiesen.

Rüdes Foulspiel und Doppelrot

Es passierte weiter reichlich wenig vor den Toren. Aufregung gab es dafür andernorts: Nach 69 Minuten sah Burghausens Dominik Weiß nach einem rüden Einsteigen gegen Krautschneider glatt Rot. Ebenfalls glatt Rot sah jedoch auch Schweinfurts Jäckel nach anschließenden Tumulten und Rudelbildung.

Was das Spielgeschehen anging blieb alles beim Alten. Schweinfurt hatte mehr vom Spiel ohne zwingend zu werden. Und Wacker Burghausen hatte völlig den Faden verloren und verpasste es, sichtlich blockiert, auf den dringend nötigen Siegtreffer zu gehen.

Auch die einzige Großchance der zweiten Hälfte hatten daher spät die Gastgeber: Krautschneider schoss von halblinks um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei (91.). Das hätte der Siegtreffer für die abstiegsgefährdeten Schnüdel sein können, die wie so oft vorbildlichen Einsatz zeigten.

Das Aus im Titelrennen

Nach zwei weitern Minuten Nachspielzeit ertönte der Schlusspfiff im Willy-Sachs-Stadion. Es blieb beim aus Wacker Sicht fürchterlich enttäuschenden torlosen Unentschieden. Letztlich war es aufgrund der klareren Chancen der Heimelf sogar ein glücklicher "Punktgewinn" für die Burghauser. Dies ist jedoch alles Makulatur: da Jahn Regensburg sein parallel laufendes Heimspiel deutlich mit 4:1 gewann, haben sich die Burghauser mit nunmehr sieben Punkten Rückstand auf den Jahn endgültig aus dem Rennen um die Aufstiegsrunde verabschiedet. Regensburg hingegen kann für die Aufstiegsrunde planen.

Zurück zur Übersicht: Regionalliga Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare