Vorschau: FC Augsburg II - TSV Buchbach

Buchbach möchte auch in der Rosenau punkten

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Maxi Dum und seine Buchbacher Abwehrkollegen dürfen sich gegen den derzeit treffsichersten Angriff der Liga auf viel Arbeit einstellen.

Buchbach - Nach der Spielpause während der Englischen Woche der Regionalliga Bayern geht es für den TSV Buchbach am Freitag zum zweiten Auswärtsspiel in Folge beim FC Augsburg II. „Die Augsburger U21 ist in der derzeitigen Verfassung etwas stärker als die Fürther U21, dennoch wollen wir auch aus Augsburg einen Punkt mitnehmen!“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter vor der Partie, die um 19:00 Uhr im Augsburger Rosenaustadion angepfiffen wird.

Bobenstetter hat die Mannschaft von Ex-Nationalspieler Christian Wörns am Dienstag beim 2:2 in Burghausen noch mal unter die Lupe genommen und war richtig beeindruckt: „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die in Burghausen so dominant aufgetreten ist.“

Konnten sich die Augsburger nur mit viel Dusel in der Relegation gegen 1860 Rosenheim in der Liga halten, so haben sie dennoch eine starke Frühjahrsrunde gespielt, fast nichts verloren und jetzt trägt die Arbeit eventuell Früchte. „Die Augsburger haben richtig geil gekickt und hätten zur Pause gut und gerne auch 4:0 führen können.“, hat Bobenstetter beobachtet und dabei die Achse der Profis Dominik Reinhardt, Yannic Thiel mit Shootingstar Marco Richter als entscheidendes Qualitätsmerkmal ausgemacht.

Bobenstetter begeistert von Richter - "Der ist hier fehl am Platz!"

Während Reinhardt und Thiel die Erfahrung mitbringen, attestierte Bobenstetter dem siebenfachen Torschützen vom 12:0 gegen Seligenporten überragendes Talent: „Es würde mich wundern, wenn der Junge lange in der Liga spielen würde. Der ist hier einfach fehl am Platz.“ Auch wenn Richter am Dienstag leer ausgegangen ist, hatte er viele ganz starke Szenen, notierte Bobenstetter: „Seine Ballmitnahme ist immer nach vorne gerichtet, damit setzte er seine Gegenspieler permanent unter Druck.“

Service:

Nun wird es sicher nicht ausreichen, gelänge es den Buchbachern Richter aus dem Spiel zu nehmen, denn mit Mittelstürmer Julian Schmidt-Günther, Efkan Bekiroglu und Albion Vrenezi verfügen die Augsburger in der Offensiv-Abteilung über weitere Kräfte, die kaum kontrollierbar sind. Umso schwerer wiegt es, dass Thomas Leberfinger nach Gelb-Rot in Fürth gesperrt ist.

Innenverteidigung als Problemfeld

„Wir haben vier Innenverteidiger und weil mit Maxi Hain und Leberfinger zwei davon ausfallen, werden wir wohl auf das System zurückgreifen, das beim 1:1 in Fürth in Unterzahl gut funktioniert hat.“, sagt Bobenstetter. Heißt aller Voraussicht: Die Dreierkette wird zur Vierer-Abwehrformation, in der Christian Brucia den Part als rechten Verteidiger übernehmen wird, auf der linken Seite können neben den beiden Zentrumsspielern Florian Pflügler und Maxi Drum entweder Simon Motz oder Gordon Büch verteidigen.

Moritz Löffler wird voraussichtlich in der Mittelfeldzentrale neben Aleksandro Petrovic benötigt. Um weiteren Plätze im Mittelfeld bewerben sich neben dem etablierten Patrick Walleth die Neuzugänge Andreas Markmüller und Martin Mayer. Mayer hat nach seiner Einwechselung in Fürth viele Bonuspunkte gesammelt, Markmüller bringt aus Unterhaching Liga-Erfahrung mit.

Buchbach setzt auf Eichhörnchen-Manier - und auf die Heimspiele

„Wir müssen in Eichhörnchen-Manier weiter Punkte sammeln und Werbung für unsere nächsten Heimspiele gegen Schalding und Bayern München machen“, sagt Bobenstetter und hofft darauf, dass der Lauf der Augsburger nach dem 2:2 in Burghausen etwas ins Stocken geraten ist: „Die hatten den Sieg eigentlich schon in der Tasche, vielleicht haben sie durch das Unentschieden ja einen leichten Knacks bekommen.“ Und auch Wörns ist sich der Sache längst nicht sicher: „In dieser Liga müssen die Messer in jedem Spiel gewetzt sein. Buchbach hat eine erfahrene Mannschaft.“

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Michael Buchholz

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