Vorschau: FC Bayern München II - TSV 1860 Rosenheim

Kann Rosenheim auch bei den Bayern punkten?

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Zuletzt für den TSV 1860 Rosenheim als Torschütze erfolgreich: Korbinian Linner.

Rosenheim - Am neunten Spieltag der Regionalliga Bayern trifft der TSV 1860 Rosenheim am Freitag um 19:00 Uhr im altehrwürdigen Grünwalder Stadion auf den FC Bayern München II und Ex-Sechziger Raphael Obermair.

Die ambitionierte Mannschaft von Trainer Heiko Vogel belegt aktuell mit vierzehn Zählern den vierten Tabellenplatz der Regionalliga. Jedoch haben die „kleinen“ Bayern bedingt durch die USA-Reise der Profis, bei der einige Amateure mitfahren durften, erst sechs Partien absolviert, da einige Begegnungen verlegt wurden.

Bayern der große Favorit

Mit der SpVgg Unterhaching zählt der FCB II sicherlich zu den großen Favoriten auf den Aufstieg in die Dritte Liga. Im Derby zuletzt gegen den TSV 1860 München II, das live auf Sport1 übertragen wurde, kam man jedoch nicht über ein 0:0 Unentschieden hinaus.

Neben den erfahrenen Kickern um Kapitän und Sturmführer Karl-Heinz Lappe sowie Abwehrchef Nicolas Feldhahn gehören etliche hochveranlagte Jungspunde wie z.B. Milos Pantovic, Lucas Scholl, Fabian Benko, Erdal Öztürk und Nikolas Dorsch zum Kader von Trainer Heiko Vogel.

Obermair gut im Team der Münchner Roten integriert

Auch hat sich Ex-Rosenheimer Raphael Obermair, der vor der Saison vom Inn an die Isar wechselte mit zuletzt zwei entscheidenden Treffern schon in den Vordergrund spielen können. Nach anfänglicher Verletzung passte sich der ehemalige Sechziger immer besser an die neuen Gegebenheiten an und ist mittlerweile auch im Team der kleinen Bayern ein Aktivposten.

Eine ebenso positive Entwicklung machten bisher die Liga-Neulinge aus Rosenheim. Zu Beginn hatte das Team von Trainer Klaus Seidel noch ein paar Anpassungsprobleme, konnte diese aber ziemlich rasch ablegen. Nach den zuletzt beiden 1:0 Siegen in Memmingen und gegen die SpVgg Fürth II hat man auch die letzten Zweifel beseitigt und ist nun voll in der Regionalliga angekommen.

Auch die Sechziger sind voll in der Regionalliga angekommen

Man darf aber nicht vergessen, dass die Jungs um Kapitän Mathias Heiß in erster Linie nur mit Einsatz, Leidenschaft und dem unbedingten Willen stets an die Leistungsgrenze gehen zu wollen auf Dauer erfolgreich sein können. Diese These vertritt auch Coach Seidel: „Unser Gegner ist spielerisch und technisch stark und eine der Spitzenmannschaften der Liga. Wir werden versuchen mit viel Kampf, Laufbereitschaft und Leidenschaft so lange es geht dagegenzuhalten und das Spiel dadurch möglichst lange offen halten zu können. Vielleicht gelingt uns dies bis zum Schluss“.

Die Innstädter werden im Grünwalder Stadion sicherlich nicht übermütig auftreten, jedoch steht es Ihnen nach den letzten Resultaten durchaus zu, beim Favoriten mit vorsichtigem Optimismus und angebrachtem Selbstbewusstsein aufzulaufen.

Rosenheimer wollen auch am zweiten Wiesn-Wochenende ungeschlagen bleiben

Bis auf die üblichen „Verdächtigen“ Johannes Zottl (Kreuzbandriss) sowie Andreas Maurer und Mario Stockenreiter (beide Aufbautraining) kann der TSV 1860 Rosenheim den gesamten Kader aufbieten. Trainer Klaus Seidel kann somit nach wie vor fast aus dem Vollen schöpfen. Vielleicht gelingt es den Sechzigern auch das zweite Wochenende während des Rosenheimer Herbstfestes positiv zu gestalten und die Serie der ungeschlagenen Partien fortzusetzen.

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

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