Vorschau: FC Bayern München II - SV Wacker Burghausen

Wacker auf der Suche nach der "Durchschlagskraft"

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Alles andere als zufrieden mit der bisherigen Bilanz ist Wacker-Coach Uwe Wolf - und lenkt den Blick dennoch nach oben.

Burghausen - Die bittere und zugleich unnötige 3:4-Niederlage am Freitagabend bei Aufsteiger SV Seligenporten beförderte die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Wolf auf den vorletzten Platz der Regionalliga Bayern. Am Dienstag muss der SV Wacker im Nachholspiel bei Bayern München II ran.

Dass die Spieler besser sind, als es das aktuelle Tabellenbild ausdrückt, ist jedem klar. Aber im Fußball zählen nun mal nur harte Fakten - und das sind Punkte. Acht Zähler aus acht Spielen sind viel zu wenig für die Ansprüche, die jeder im Verein hat.

Zu wenig für die hohen eigenen Ansprüche

In Seligenporten zeigte der SV Wacker, so kurios es klingen mag, eine der besten Saisonleistungen. Der 0:3-Halbzeitrückstand war absurd, ob der spielerischen Überlegenheit. „Uns hat nur die Durchschlagskraft in der Endzone gefehlt“, kritisierte Wolf.

Das große Manko war das energische Verteidigen des eigenen Tores. „Wir bekommen zu einfache Gegentore. Wir müssen uns besser absichern und konsequenter in die Zweikämpfe gehen“, fordert Uwe Wolf von seinen Spieler höchste Konzentration - von der ersten bis zur letzten Minute.

In der zweiten Halbzeit habe seine Elf dann ihr wahres Gesicht gezeigt. „Einsatz und Laufbereitschaft waren bärenstark, und wir haben couragierten Power-Fußball gespielt“, so Wolf. Der unberechtigte Elfmeter zum 1:4 sei letztlich spielentscheidend gewesen. „Ich bin sicher, dass wir sonst zumindest einen Punkt geholt hätten.“

Am Dienstagabend warten ausgerechnet die "kleinen Bayern"

Hätte, Wenn und Aber. Am Dienstag steht nun das Duell mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern an. Das Team von Trainer Heiko Vogel rangiert mit 17 Punkten aus sieben Spielen auf Platz Zwei, ist noch ohne Niederlage in dieser Saison. Ein Blick auf die Tabelle genügt, um die Bedeutung dieses Spiel zu erkennen. Gerade mal sechs Punkte beträgt der Rückstand des SV Wacker auf Platz vier, bei einem Spiel weniger.

„Meine Mannschaft hat das Potenzial, auch in dieser Saison wieder im oberen Tabellendrittel mitzuspielen“, sagt Wolf. Zeigen müsse sie es nur, und zwar über 90 Minuten. Im Grünwalder Stadion gegen den starken Nachwuchs der Bayern bietet sich dazu gleich die nächste Gelegenheit. „Es ist gut, dass wir am Dienstag schon wieder spielen. Die Jungs sind heiß, die Niederlage in Seligenporten wieder gut zu machen“, betont Wolf.

Anpfiff im Grünwalder Stadion auf Giesing Höhen ist um 19:00 Uhr. Verzichten muss der 49-jährige Fußballlehrer bei diesem Vorhaben auf Kapitän Christoph Burkhard (Innenbandriss im Knie) und voraussichtlich auch auf Philipp Knochner nach seiner roten Karte wegen „Unsportlichkeit“ nach Spielende. Der Verein hat am Sonntag bereits eine Stellungnahme an den BFV geschickt, am Montag soll der Sonderbericht des Schiedsrichters folgen.

Mögliche Aufstellung:

1 Eiban - 35 Moser, 5 Hofstetter, 4 Rech, 8 Subasic - 19 Hingerl, 24 Andermatt - 22 Fritscher, 9 Duhnke, 7 Kindsvater - 17 Tsoumou

Ersatz: 16 Tetickovic - 3 Arifovic, 15 Offenthaler, 20 Bann, 21 Weiß, 31 Schulz, 33 Popp, 34 Wächter

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Pressemitteilung SV Wacker Burghausen

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