Vorschau: TSV Buchbach - SV Seligenporten

Buchbach heiß auf einen Dreier

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Seit dem Nürnberg-Spiel hat Patrick Walleth Probleme mit einem Bluterguss.

Buchbach - Seit vier Spielen wartet der TSV Buchbach in der Regionalliga Bayern auf einen Sieg, am Samstag um 17:00 Uhr gastiert mit dem SV Seligenporten ein Aufsteiger in der SMR-Arena, gegen den sich die Rot-Weißen einen Dreier erhoffen. „Das wird ein interessantes Spiel, wenn wir so auftreten wie in Illertissen, ist ein Sieg möglich. Aber es wird nicht leicht“, sagt Walter Werner.

Die Tugenden, die die Buchbacher in Illertissen an den Tag gelegt haben, fasst der Coach gerne noch mal zusammen: „Jeder muss für jeden da sein. Falls einer mal einen Schritt zu spät ist, muss der nächste Spieler schon parat stehen. Disziplin, Teamgeist, Kampfkraft heißen die Zauberworte. Ansonsten ist es schwer in dieser Regionalliga, die in der Breite noch stärker geworden ist, etwas zu holen. Und natürlich hoffen wir wieder auf große Unterstützung unserer Fans.“ Auch kulinarisch gesehen lohnt der Besuch in der SMR-Arena, gibt es doch am Samstag Steckerlfisch.

Weiter Verletztenmisere bei den Rot-Weißen 

Beim Dienstagstraining musste Thomas Leberfinger wegen muskulärer Probleme abbrechen, Patrick Walleth und Maxi Drum konnten nur Stabi-Übungen absolvieren und Martin Mayer fehlte wegen einer Sommergrippe. „Ich hoffe, dass alle bis zum Samstag wieder stabil sind“, sagt Werner angesichts der anhaltenden Verletzungsmisere: „Mit Maxi Hain, Markus Grübl, Christian Brucia, Stefan Denk und Maxi Bauer müssen wir fünf gestandene Regionalligaspieler ersetzen. Das verkraftet kein Verein so leicht.“ Grübl kann immerhin schon einen Teil der Einheiten wieder mitmachen. allerdings warnt Werner: „Wir müssen da sehr vorsichtig sein. Wenn ein Spieler so lange verletzt war, darf man kein Risiko eingehen. Deswegen hoffen wir umso mehr, dass die 14 Spieler, die wir noch haben, gesund bleiben.“

Der SV Seligenporten, der ja in den ersten sechs Saisonspielen zum Teil derbe Niederlagen einstecken musste, hat die letzten drei Spiele am Stück gewonnen und steht aktuell einen Punkt besser als die Buchbacher da. „Am Beispiel Seligenporten sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, die Ruhe zu bewahren. Es hat anfangs wohl nicht so in der Mannschaft gepasst, dann hat man sich von einem Spieler getrennt und jetzt läuft es.“.

Klosterer scheinen mittlerweile in Tritt gekommen

Die Klosterer, die zuletzt beim 4:3 gegen Burghausen eine brutale Effizienz demonstrieren konnten, haben sich nach dem jetzt schon legendären 0:12 in Augsburg mit Neuzugang Juri Judt, der erst im Juni aus Erfurt gekommen war, auf eine Vertragsauflösung verständigt. Nicht die einzige Baustelle, an der die Trainer Florian Schlicker und Serdal Gündogan arbeiten mussten.„Wir mussten mehr tun, noch intensiver arbeiten. Nicht unbedingt im körperlichen Bereich, denn die Fitness ist da. Vielmehr mussten wir im mentalen Bereich eine Schippe drauflegen. Es war und ist im Endeffekt eine Kopfsache“, formuliert Gündogan mit anderen Worten, was auch die Buchbacher nach dem 2:5 im letzten Heimspiel gegen Nürnberg gemacht haben. Nämlich noch enger zusammenrücken!

Werner: „Die Mannschaft arbeitet während der Woche hoch konzentriert. Wir haben schon die ganze Saison sehr gut trainiert. Die Kunst es einfach, die Trainingsleistungen dann auch im Spiel auf den Platz zu bekommen. Letzte Saison hatten wir ja auch um diese Zeit nur ein Punkt mehr, da waren wir aber personell nicht so gebeutelt.“.

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Michael Buchholz

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