SpVgg Bayreuth - SV Wacker Burghausen 1:3

Auswärtssieg in Bayreuth - Wichtiger Schritt für Wacker

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Ebnete den Weg mit einem Tor und einer Vorlage: Burghausens Juvhel Tsoumou.

Bayreuth - Konstanz und Stabilität. Daran fehlte es derzeit bei Wacker Burghausen. Diese sollte sich bei der Spielvereinigung Bayreuth allerdings ändern - und es hat sich geändert. Der SV Wacker zeigte eine seiner bisher besten Saisonleistungen.

Die Regionalliga-Partie stieg in Weismain im Waldstadion. 40 Kilometer entfernt vom eigentlichen Spielort der Oberfranken, das Hans Walter Wild-Stadion wird momentan umgebaut. Heimisch fühlten sich aber sofort die Gäste aus Burghausen - auch wegen der frühen Führung:

Wacker trifft gleich zu Beginn - und kurz vor der Pause

Juvhel Tsoumou kam nach einem Einwurf von Moritz Moser und Vorarbeit von Benjamin Kindsvater ans Leder und netzte ein - 0:1 schon nach acht Minuten. Zehn Zeigerumdrehungen später war der Ball wieder im Kasten der Spielvereinigung - Referee Huber erkannte zuvor jedoch ein Foulspiel, der Treffer zählte nicht.

Service:

Defensiv kompakt stehen, den Gegner vom eigenen Tor fern halten und schnell in die Spitze umschalten, lautete das Credo. Die Mannschaft setzte die Vorgaben bravourös um. Noch vor der Pause erhöhte die Mannschaft von Uwe Wolf - diesmal zählte das Tor. Marius Duhnke legte, nach Kopballverlängerung von Tsoumou, das 2:0 noch vor der Pause nach (41.).

Wenige Augenblicke später hatte Duhnke das 0:3 auf dem Fuß - doch Jonas Hempfling, Schlussmann der SpVgg, rettete die Oberfranken mit einer starken Parade.

Nach der Pause konnten zunächst die Hausherren für ein Ausrufezeichen sorgen - Kristian Böhnleins Versuch konnte nur die Latte stoppen!

Doch in der 58. Minute machte der SV Wacker endgültig den Sack zu. Marco Fritscher sorgte nach einer beherzten Einzelaktion für klare Verhältnisse: er zog nach einem tollen Alleingang vom Strafraumeck ab - der Ball segelte in die Maschen des Bayreuther Tores. Fritschers erstes Saisontor.

Fritscher entscheidet Spiel für starken SV Wacker - Ergebniskosmetik durch Glasner

Die Gastgeber konnten nur noch durch den ehemaligen Burghauser Sebastian Glasner für Ergebniskosmetik sorgen (73.). Ein wenig konnte Wacker jetzt Kräfte sparen, der Treffer der Oberfranken zum 1:3 tat Burghausen sicher nicht mehr besonders weh - auch wenn hinten mal wieder die Null stehen sollte.

„In der ersten Halbzeit haben wir unser bisher bestes Spiel abgeliefert. Wir waren stark in den Zweikämpfen und nach vorne immer wieder mit schnellen Angriffen gefährlich.“, bilanzierte Torhüter Alexander Eiban, der bis auf eine Szene, als er eine verunglückte Flanke an die Latte lenken musste, einen ruhigen Nachmittag verbrachte. Auch sein Trainer Uwe Wolf fand nach der Partie nur positive Worte für seine Spieler: „Glückwunsch an die Jungs, den Sieg haben sie sich heute mit viel Leidenschaft verdient!“.

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mb / cs / Pressemitteilung SV Wacker Burghausen

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