SV Wacker Burghausen - Bayern Hof 2:2

Trotz klarer Führung - Letzter schockt Wacker!

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Am Ende kam der SVW noch aus dem Tritt: Burghausen enttäuscht gegen das Schlusslicht Bayern Hof.

Burghausen - Unter der Woche war die Stimmung wieder besser. Nach dem Remis bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern blickte man wieder bei Wacker Burghausen wieder positiv in die Zukunft. Nach der Partie gegen den Letzten aus Hof dürfte sich das wieder geändert haben!

aus der Wacker-Arena berichtet Michael Buchholz

Nach acht Niederlagen in Folge hat Aufsteiger SpVgg Bayern Hof beim SV Wacker Burghausen ein 2:2 erreicht, das wohl nach den ersten 45 Minute keiner der 1080 Zuschauer in der Wacker-Arena für möglich gehalten hatte. Zu dominant war der Vizemeister der Fußball-Regionalliga Bayern aufgetreten, doch nach der Pause setzte Wacker nicht nach und ließ sich noch die Butter vom Brot nehmen.

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Nach dem Schlusspfiff stapfte Wacker-Trainer Uwe Wolf, der erstmalig die Mannschaft nicht umstellen musste, sichtlich enttäuscht und verärgert in die Kabinen um später zu resümieren: „Nach dem ersten Gegentreffer war unser Nervenkostüm zu dünn und die Einwechslungen haben heute nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Wir müssen schauen, dass wir unten raus kommen.“

Unterm Strich ein enttäuschender Auftritt der Wacker-Kicker, die früh in Führung gingen, als Benjamin Kindsvater nach Solo von Dominik Weiß aus spitzem Winkel ein Schüsschen abfeuerte und Keeper Erik Arkenberg den Ball ins eigene Tor bugsierte (12.). Den Hofern, die mit einer Fünferkette agierten, war die Verunsicherung in jeder Phase der ersten Hälfte anzumerken. Schwaches Zweikampfverhalten, die Bälle wurden planlos aus der Gefahrenzone gedroschen und nach vorne ging gar nichts.

Wacker Burghausen - Bayern Hof

In der 31. Minute kam Kindsvater etwas glücklich an den Ball und überlupfte aus 20 Metern Keeper Andreas Schall, der den verletzten Arkenberg ersetzt hatte. Christoph Schulz und Juvhel Tsoumou hätten in der Folge den dritten Treffer nachlegen können, doch in der 45. Minute demonstrierte Andreas Knoll mit einem Schuss auf die Latte, dass Hof noch was vorhatte.

Zunächst aber noch mal die Gastgeber, als Marius Duhnke für Marco Fritscher auflegte, der jedoch knapp neben den Kasten schoss. In der 60. Minute dann aber ein verhängnisvoller Fehler von Wacker Keeper Alex Eiban, der bei einem Rückpass über den Ball schlug, Allassane Kane hatte freie Bahn und schob den Ball ins leere Tor. Jetzt bekam Wacker die große Flatter, auch weil Christoph Popp und Nico Andermatt ihre Chancen zum 3:1 nicht nutzen. Hof kam dagegen immer besser ins Spiel und in der Nachspielzeit verwandelte Kane eine Hereingabe von Thomas Sturm mit einem Flachschuss am langen Pfosten.

„Wir hatten in der ersten Halbzeit viel Ballbesitz. Nach der Halbzeit wollten wir das dritte Tor schießen, weiter gut verteidigen und zu null spielen. Doch der Gegner wurde immer stärker und nach zwei kuriosen Gegentoren haben wir nur einen Punkt geholt“, so Wolf, während sein einstiger Mentor Werner Lorant anmerkte: „Die ersten beiden Tore hat sich Hof ja selber eingeschenkt. Dann muss man einfach drei Tore nachlegen und es ist Ruhe.“ Hofs Trainer Miloslav Janovsky gestand indes: „Die erste Halbzeit haben wir total geschlafen. Die zwei Gegentore hatten Kreisliganiveau. Da müssen wir cleverer werden. Für uns ein glücklicher Punktgewinn.“

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