Last-Minute-Pleite für 1860 Rosenheim

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Bittere Niederlage für die Rosenheimer im Spiel gegen Fürth

Eine ebenso bittere wie unnötige Niederlage kassierte der TSV 1860 Rosenheim in seinem Regionalliga-Heimspiel gegen die U23 der SpVgg Greuther Fürth. Beim 1:2 (0:1) gegen den Bundesliga-Nachwuchs waren die Innstädter über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, vergaben aber viele Chancen und wurden am Ende eiskalt bestraft.

Viele der 300 Besucher im Jahnstadion hatten noch gar nicht Platz genommen, als sich bereits Entscheidendes auf der Anzeigetafel tat: Die Sechziger passten nicht auf, nach einem Pass in die Schnittstelle der Viererkette stand Daniel Steininger halblinks vor Keeper Robert Mayer und schob den Ball zum 0:1 cool ins lange Eck (2.). In der Folge agierte Fürth abwartend und versuchte den Gegner durch schnelles Umschalten in Bedrängnis zu bringen. Anders die Gastgeber, die dem Spiel nach einer Viertelstunde klar ihren Stempel aufdrücken und klare bis hundertprozentige Möglichkeiten durch Jan Penic (21.), Danijel Majdancevic (32.) und Matthias Haas (38./43.) verbuchen konnten. Außerdem wurde ein Kopfballtor wegen angeblichen Foulspiels nicht gegeben (22.) und beim Zweikampf zwischen Aykut Civelek und Majdancevic blieb es zumindest sehr diskutabel, ob da ein Elfmeterpfiff angebracht gewesen wäre oder nicht (39.).

Nach dem Seitenwechsel blieb das Match hochinteressant, war aber nun abwechslungsreicher, da Fürth nun mitspielte und durch Alexander Piller (51./62.) auch zwei erstklassige Gelegenheiten hatte. Dazwischen stand aber der nicht immer souveräne Schiedsrichter Markus Pflaum erneut im Mittelpunkt, als er Majdancevic nach einem Zweikampf mit Fürths Keeper Tom Mickel zurückpfiff und das folgende Tor von Thomas Masberg annullierte (53.). Drei Minuten später zählte es aber, als Masberg eine Freistoßflanke von Haas mit dem Hinterkopf ins lange Eck nickte – 1:1 (56.). In der Schlussphase agierten die Gastgeber dann etwas zu ungestüm – und die fehlende taktische Disziplin wurde gnadenlos bestraft. Jann George spielte einen guten Pass quer durch den Strafraum und fand den nachrückenden Joker Nico Haas, der den Ball zum 1:2 (88.) in die Maschen setzte.

„Der Zeitpunkt unserer Tore war heute optimal. Rosenheim hat aber guten Druck auf den Ball gemacht, deswegen waren wir heute viel in der Defensive beschäftigt. Nach dem 1:1 hat meine Mannschaft aber gut nachgesetzt“, analysierte Fürths Trainer Ludwig Preis. Kollege Thomas Siegmund war bitter enttäuscht: „Diese Pleite tut richtig weh. Wir müssen die ersten und die letzten fünf Minuten streichen, haben ansonsten aber ein Riesenspiel gemacht. Am Ende hätten wir allerdings disziplinierter spielen müssen.“

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