Matchball in der Nachspielzeit

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Mit immerhin einem Punkt kehrte der TSV 1860 Rosenheim in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag von der weitesten Auswärtsreise der Saison zurück. Die Sechziger holten bei Viktoria Aschaffenburg ein 2:2 (2:1)-Unentschieden. Berauschend war die Leistung der ersatzgeschwächten Oberbayern diesmal aber nicht.

Vor nur gut 300 Zuschauern im altehrwürdigen Stadion am Schönbusch begann die Partie für die Rothemden eigentlich optimal, als Jan Penic in der 8. Minute die Führung gelang. Doch diese hielt genau 15 Sekunden. Direkt nach dem Wiederanstoß folgten ein langer Ball, ein Schuss und ein heranstürmender Giulio Fiordellisi, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einschoss (8.). Aschaffenburg hatte anschließend leichte Vorteile, wurde aber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte eiskalt erwischt, als Penic per Flachschuss sein zweiter Treffer gelang (45.+1).

Im zweiten Abschnitt korrigierten die Unterfranken das Ergebnis durch ein Traumtor von Kapitän Simon Schmidt auf 2:2 (56.), ehe beide Teams noch je einen Matchball hatten. Brüdigam traf per Kopf nur die Latte und auf der Gegenseite stand Majdancevic in der Nachspielzeit alleine vor dem Viktoria-Keeper, vergab allerdings die Riesenchance zum Sieg für Rosenheim. Zu diesem Zeitpunkt waren die Sechziger allerdings nur noch zu zehnt, weil Thomas Masberg nach einer Diskussion mit Zweitliga-Schiedsrichter Christian Dietz aus Kronach mit der Ampelkarte vom Platz geflogen war (73.).

mw

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