Spannung bis zum Schluss

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Die Saison, sie hätte bisher besser verlaufen können für den TSV Buchbach. Fünf Punkte standen bis zu diesem Spieltag auf dem Konto der Mannschaft von Anton Bobenstetter, zu wenig. Ungewohnt weit unten standen die Buchbacher, gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg sollte sich das nun ändern:

Nürnberg mit starkem Personal

Doch die Elf aus Franken ist ein echter Brocken in der Regionalliga Bayern. Willi Evseev hat in seiner Vita immerhin schon drei Bundesligaeinsätze zu verzeichnen, Vitalij Lux, einst Torjäger vom Dienst beim FV Illertissen kickte auch schon bei Carl-Zeiss Jena. Und es war eben dieser Lux, der den ersten Treffer markierte. Theisen mit dem Zuspiel auf den Goalgetter, der sich diese Möglichkeit in der 28. Minute nicht nehmen ließ.

Sogar Regionalliga-Torschützenkönig war er schon, dieser Vitalij Lux: Und er strebte sich an, diesen Titel erneut zu holen - diesmal für den "Club": Sechs Minuten nach dem 0:1 zog er ab, das Leder schlug im kurzen Winkel des Tores von Maxi Weber ein. Der Anschlusstreffer für die Buchbacher genau zum richtigen Zeitpunkt: Handspiel der Elf von Roger Prinzen im eigenen Strafraum, Petrovik mit dem ganz wichtigen 1:2 aus elf Metern. Das ganze wenige Minuten vor dem Pausenpfiff.

 Immer wieder dieser Lux

Die Mannschaft vom Valznerweiher hatte ihre "Lebensversicherung" dabei: Genau, Lux war wieder zur Stelle: Patrick Weimar setzte sich gekonnt auf der linken Flanke durch, brachte den Ball klug ins Zentrum, ehe es erneut klingelte. Und dann wurde es aber doch noch spannend: Nach einem Freistoß vor dem Nürnberger Gehäuse legte Petrovic quer, Maximilian Drum traf aus der Drehung - Buchbach ist wieder da, Buchbach ist wieder dran (78.).

In der 82. Minute brachte wieder Drum das Spielgerät gefährlich auf den Kasten von Uphoff, doch die Unparteiischen erkannten zuvor ein Foulspiel. Auch in Minute 90 sahen die Referees ein Foul - im Strafraum der Franken. Aleksandro Petrovic schnappte sich den Ball, lief an und scheitert! Uphoff war mit der Faust zur Stelle. Da war sie, die Möglichkeit zum Ausgleich.

Ungewohnt ungemütlich beim TSV

Das 3:3 auf dem Fuß liegend, kassierten die Buchbacher noch den vierten Gegentreffer in der vierten Minute des "Nachschlags". Knezevic nach Vorarbeit von Evseev zum 2:4-Endstand in der Arena des TSV.

Eine sehr enagierte Leistung der Hausherren, die auch nach dem deutlichen Rückstand nicht aufgaben und alle Möglichkeiten auf ein Remis hatten. Doch die größte Chance, der Elfmeter in der 90. Minute, wurde vergeben. Es kommen schwere Wochen auf den TSV Buchbach zu, der im Toto-Pokal mit Ruhmannsfelden zu einem unangenehmen Gegner nach Niederbayern reisen muss. Die Partie steigt am 1. September.

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