Im WM-Stadion: 3. Pleite

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Länderspielpause ist angesagt. Zumindest in den ersten drei Ligen der Republik, in der Regionalliga Bayern geht es an Ostern rund. Das eröffnet den Teams ungewohnte Möglichkeiten: So durfte Wacker Burghausen bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg sogar in der WM-Arena von 2006 vorspielen.

Nürnberger Profis im Fokus

Doch das wird wohl die wenigsten an der Salzach interessiert haben. Punkte müssen wieder her, egal wo und gegen wen gespielt wird. Dass Wacker dabei aber gleich auf den "Club" trifft, den Dritten im laufenden Wettbewerb, eine Chance. Die Möglichkeit nämlich im Topspiel des Spieltags zu gewinnen und damit wieder am Jahn vorbeizuziehen. Denn Regensburg patzte am Grünndonnerstag, nur ein Remis für die Truppe von Heiko Herrlich.

Rasanter Start in Nürnberg, der FCN in Vorwärtsbewegung. Acht Minuten waren gespielt, da spielte Robert Koch Rurik Gislason frei und der netzte lässig ein. Auch das ist Länderspielpause: Etablierte Spieler aus der 2. Bundesliga dürfen bei der U23 Praxis sammeln. Das ist den Nürnbergern gelungen.

Wacker trifft wieder

Doch auch die Gäste aus Burghausen haben echte Topstürmer - einer davon ist Juvhel Tsoumou: Drei Minuten nach dem 1:0 markierte er den Ausgleich: Nach einer Flanke vom rechten Flügel stieg er in unglaublicher Manier nach oben, drückte das Leder per Kopf über die Torlinie und freute sich darüber, dass der SVW nach zwei torlosen Partien wieder traf.

Mit diesem 1:1 ging es auch in die Pause, aus der Wacker-Goalie Alex Eiban aber nicht zurückkehrte: Tetickovic nun für ihn zwischen den Pfosten. Generell Wacker nun etwas aufmerksamer und vorallem: Vorne gefährlicher. Tsoumou zündete gleich mal eine echte Rakete, Duhnke tat es ihm gleich. Doch der Ball sollte nicht rein in den Kasten der "Clubberer".

Hercher schockt Wacker

"Und wenn du sie vorne nicht machst, dann wirst du hinten bestraft." Eine alte Fußballer-Weisheit, die auch an diesem Karsamstag wieder Anwedung fand: Hercher bekam das Spielgerät von Ott punktgenau serviert, 2:1 - Wacker mit dem Rücken zur Wand.

Eine halbe Stunde war da noch zu spielen, Wacker warf am Ende nochmal alles nach vorne. Es reichte aber nicht mehr für die Burghauser. Etwas mehr als 400 Zuschauer sahen, wie der SVW die große Möglichkeit vergibt, an Regensburg wieder vorbeizuziehen.

Es ist die dritte Pleite in Serie für Wacker. Wieder nur mit einem Tor Unterschied. So eine Länderspielpause hätte vielleicht mal nicht geschadet für Burghausen, denn die Wolf-Truppe hat Big Points um den Aufstieg liegen lassen.

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