Starbulls gewinnen 4:2!

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Dylan Stanley (hier bei einer Chance in Passau), will morgen sein erstes Tor nach seiner Rückkehr für Rosenheim schießen.

Rosenheim - Da war er endlich, der heiß ersehnte Sieg im Derby gegen die Tölzer Löwen. Nach einer sehr frühen Führung der Tölzer drehten die Starbulls das Spiel doch noch. **Live-Ticker zum Nachlesen**

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Tore: Florian Kolacny (0:1/2. Minute), Dylan Stanley (1:1/26. Minute), Johannes Sedlmayr (1:2/27. Minute), Andreas Paderhuber (2:2/30. Minute), Mitch Stephens (3:2/42. Minute), Stephan Gottwald (4:2/49. Minute)

Strafen: Paderhuber, Engel, Jenike, Stephens, Pfaff, Reader, Kolacny

Hier der Vorbericht vom Samstag aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Derby-Bilanz soll verbessert werden

Vier Derbys haben die Starbulls Rosenheim im bisherigen Saisonverlauf gespielt: Zweimal gegen Klostersee, zweimal gegen Bad Tölz. Herausgesprungen ist dabei nur ein Sieg, und der mit einem mageren 1:0 (Torschütze war Michel Maaßen, der mittlerweile wieder in Füssen spielt). Morgen, Sonntag, 18 Uhr, im Heimspiel gegen die Tölzer "Buam", soll diese schlechte Derby-Bilanz verbessert werden, und selbstverständlich wollen die Starbulls-Spieler ihren treuen Fans im ersten Spiel des neuen Jahrzehnts auch einen Sieg servieren - wenn möglich mit einem nachträglichen (spielerischen) Feuerwerk.

Die Verantwortlichen erwarten weit über 2000 Zuschauer zu diesem ewig jungen Duell. Eigentlich sollte nach der Galavorstellung aus dem Heimspiel gegen Herne ein Großteil der über 5000 Zuschauer wiederkommen, und deshalb müsste eine "Drei" vor der Zuschauerzahl stehen. "In diesem Spiel haben wir uns bei den Fans viele verlorene Sympathien zurückgeholt", erklärte Trainer Franz Steer. Ein Sonderlob verteilte er noch an seine beiden jüngsten Spieler Fabian Zick und Marius Möchel, denen Steer in Zukunft noch einiges zutraut.

Anweisungen nicht umgesetzt

Der Starbulls-Coach nahm sich gestern im Training, zwei Tage nach dem Spiel in Passau, seine Spieler noch einmal zur Brust: "Über das letzte Drittel in Passau mussten wir noch einmal reden. Wir haben in der Drittelpause alles besprochen, umgesetzt haben wir nichts, und deshalb kassierten wir auch drei Tore". Positiv sah Steer dagegen, dass seine Mannschaft nach dem 3:4-Rückstand wieder zurückgekommen ist und doch noch zwei Punkte geholt hat.

Zum Heimspiel gegen die junge Tölzer Truppe sagt Steer: "Natürlich sind die Tölzer im bisherigen Saisonverlauf die Überraschung, aber wenn man genauer hinschaut, haben sie gar kein so schlechtes Team. Viele junge, ehemalige Nachwuchsnationalspieler, gepaart mit einigen erfahrenen Akteuren, die schon höherklassig gespielt haben, sind eine gute Mischung." Nur ungern erinnern sich die Rosenheimer an das letzten Spiel in Bad Tölz zurück, als man nach einer 2:0-Führung im letzten Drittel fünf Tore kassierte und 2:5 unterging. "Die Tölzer geben nie auf, kämpfen und rennen bis zum Schluss. Wer da nicht mitmacht und konzentriert spielt, verliert", warnt Steer sein Team im Vorfeld.

Torgefährlichster Spieler bei den Tölzer Löwen ist mit 13 Toren (und insgesamt 26 Skorerpunkten) Josef Kottmair. Der erst 19-jährige Johannes Sedlmayr erzielte bereits 10 Tore.

Das große Tölzer Talent, der erst 16-jährige DNL-Spieler Thomas Merl, ist seit längerer Zeit verletzt. Er laboriert an einem Kreuzbandriss.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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