Starbulls verlieren 4:3 gegen Herne

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Beim Training unter der Woche: Ersatz-Keeper Olli Häusler und Ron Newhook verstehen sich gut. Ob Newhook heute spielt, entscheiden die Ärzte.

Rosenheim - Auch wenn der Start gut war - der Rest des Spiels bewies wieder die oft erwähnte "Torallergie" der Rosenheimer. Bei der Verwertung war Herne die bessere Mannschaft. **Live-Ticker zum Nachlesen**

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Nur gegen Passau gab es mehr Punkte

Unterschiedlicher als an diesem Wochenende könnten die Gegner der Starbulls Rosenheim nicht sein: Während man heute, Freitag, 20 Uhr, in Gelsenkirchen gegen Tabellenführer Herne spielt, kommt am Sonntag, 18 Uhr, der Tabellenletzte EV Füssen ins Kathrein-Stadion. Und weil es bislang nur gegen Passau (neun Zähler) mehr Punkte als gegen den souveränen Spitzenreiter (7) gab, fordert Starbulls-Trainer Franz Steer sechs Punkte von seinem Team. Sicher gewagt, "aber was soll ich sagen. Ich will jedes Spiel gewinnen", erklärte Steer.

Firsanov-Interview:

"Bei den Starbulls Rosenheim einen Neuanfang starten"

Ein Sechs-Punkte-Wochenende wäre allerdings auch einmal von Nöten, wollen sich die Rosenheimer in der Tabelle noch einmal verbessern. "Peiting ist noch nicht uneinholbar weg, doch die Spiele werden weniger", sagt Steer. Also muss jetzt der Starbulls-Angriff auf Platz zwei kommen, sonst ist es zu spät. Rein theoretisch könnte man den Rückstand auf Peiting von neun auf drei Zähler verkürzen, weil Peiting heute in Bad Nauheim eine schwere Aufgabe erwartet und der Tabellenzweite am Sonntag spielfrei ist. Sicher eine sehr optimistische Sichtweise der Dinge, doch die Voraussetzungen sind zumindest, was den Kader betrifft, bestens. Nur noch Marcus Marsall ist verletzt und auch der soll nächste Woche mit einer Schiene wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. Aber was bei den Starbulls definitiv fehlt, hat vier Buchstaben: T-O-R-E! "Ich komme mir schön langsam blöd vor, wenn ich immer sagen muss, wir hätten gut gespielt und uns viele Chancen herausgespielt", übt Steer berechtigte Kritik an der Chancenverwertung seiner Spieler. Vor allem die Kontingentspieler hinken im Vergleich zur Liga-Spitze hinterher: Der Peitinger Lubor Dibelka hat 30 Tore (30 Spiele) auf dem Konto, zusammen auf lediglich 29 Tore kommen Mitch Stephens (17/28 Spiele), Ron Newhook (10/26) und Dylan Stanley (2/10). Dibelka schießt also pro Spiel ein Tor, die drei Rosenheimer schaffen pro Spiel 0,45 Treffer. Heißt nichts anderes, dass ein Dibelka in vielen Spielen den Unterschied ausmacht.

Vielleicht geht jetzt durch die Verpflichtung des Deutsch-Russen Konstantin Firsanov ein Ruck durch das Team. "Wir haben jetzt mehr Möglichkeiten und der Konkurrenzkampf ist größer", erhofft sich der Coach eine positive Auswirkung durch den Neuzugang, der laut Steer "einen sehr guten Eindruck in den ersten Einheiten hinterließ". Firsanov wird wohl erst einmal in der dritten Reihe spielen, bis er nach seiner fast dreimonatigen Spielpause wieder einen Spielrhythmus gefunden hat. "Firsanov hat einen guten Schuss, kann gut Schlittschuh laufen und geht dahin, wo es weh tut. Genauso ist er mir von seinen ehemaligen Trainern beschrieben worden", erklärt Steer.

Ob Ron Newhook nach seinem Muskelfaserriss in der Leistengegend bereits heute wieder spielen kann, entscheiden die Starbulls-Ärzte kurzfristig. Als zweiter Torhüter fährt Olli Häusler mit nach Herne, weil Lukas Steinhauer mit dem DNL-Team nach Berlin fährt und dort Spielpraxis sammeln soll.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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