Seit Mittwoch steht fest, dass die Hannover Indians insolvent sind. Wie es mit dem Club weitergeht, steht im Augenblick noch nicht genau fest. Ein Insolvenzverwalter übernimmt derzeit die Geschäfte und wird entscheiden müssen, ob die Indians die restlichen Spiele der Saison absolvieren.
Klar ist seit einem Treffen der Zweitligisten am Donnerstag bereits, dass es in dieser Saison keine Play-Down-Runde geben wird. Da die Indians jetzt ohnehin als Absteiger feststehen, haben sich die Clubs der 2. Eishockey-Bundesliga zu diesem Schritt entschlossen.
Was die Insolvenz für die Starbulls bedeutet
Für Sonntag ist in Hannover das Spiel gegen Rosenheim angesetzt und derzeit geht Starbulls-Vorstand Wilhelm Graue davon aus, dass das Spiel stattfindet. Nach aktuellem Stand reisen die Starbulls also zum Auswärtsspiel nach Hannover.
Bis in Hannover weitere Entscheidungen fallen, bleiben diese Möglichkeiten vorerst noch Theorie. Wir halten Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden!
Fanversammlung zur Insolvenz der Hannover Indians
Die Pressemitteilung der ESBG
Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Hannover Indians GmbH beherrschte am heutigen Nachmittag die Sitzung der Zweitligisten im Großraum Stuttgart. Die anwesenden Clubvertreter stimmten aus diesem Grund einstimmig gegen die Durchführung der bevorstehenden Play-Down-Runde, da die Hannover Indians durch den Antrag auf das Insolvenzverfahren automatisch als Absteiger aus der zweiten Eishockey Bundesliga feststehen.
„Die Durchführung einer Abstiegsrunde, die durch die bedauerliche Zahlungsunfähigkeit der Hannover Indians ohne sportlichen Wert wäre, macht nach Meinung der Zweitligisten keinen Sinn.“ fasste ESBG-Geschäftsführer Alexander Jäger den Beschluss der Clubvertreter zusammen.
Darüber hinaus beschlossen die anwesenden Clubvertreter die Zahlung einer Solidaritätsumlage für die Clubs auf den Plätzen neun bis zwölf nach der Hauptrunde.
Pressemeldung Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH / Robert Märländer










