Jagd auf den ersten Sieg gegen Dresden

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Im bisherigen Saisonverlauf jubelten in den Duellen Rosenheim gegen Dresden ausschließlich die Cracks aus der Elbmetropole.

Dresden - Keine Zeit zum Durchschnaufen bleibt derzeit für die Starbulls: Ab 20 Uhr wollen sie heute in Dresden die letzte verbliebene Bastion stürmen.

Heute Abend geht es für Rosenheims Eishockeyspieler nach Dresden. Ab 20 Uhr werden die Starbulls versuchen mit den Eislöwen auch den letzten noch verbliebenen Gegner zu schlagen, gegen den in dieser Saison noch kein Sieg herausgesprungen ist. Trainer Franz Steer baut dabei auf dieselbe Aufstellung wie schon zuletzt beim 7:2 Derbysieg gegen Landshut. Ausfallen werden auch weiterhin Kim Staal, Max Renner, Fabian Zick und Tobias Thalhammer.

Groß war die Freude bei den Rosenheims Fans nach dem 7:2 Kantersieg gegen den Erzrivalen aus Landshut. Keine Frage: Siege gegen Landshut, und dann auch noch in dieser Höhe, sind etwas ganz besonderes. Zeit für große Jubelarien bleibt aber nicht, denn der Spielplan hält aktuell ein Mammutprogramm für die Clubs der DEL2 bereit, so auch für die Starbulls. Bereits heute Abend hat sie der Alltag wieder und sie müssen bei den Dresdner Eislöwen antreten. Die von Thomas Popiesch trainierte Mannschaft ist der einzige Gegner, gegen den die Starbulls in dieser Saison noch nicht gewinnen konnten. 3:6, 1:4 und 2:3 lauteten die bisherigen drei Ergebnisse zugunsten der Sachsen, die sich somit bisher gegen den Altmeister aus Rosenheim schadlos hielten.

Serie von Niederlagen für Dresden

Dabei scheint der dichtgedrängte Terminkalender den dünn besetzten Kader der Eislöwen ganz besonders zuzusetzen, denn eine elf Spiele anhaltende Siegesserie wurde zuletzt durch eine Durststrecke von sechs Niederlagen in Folge abgelöst. Damit belegen die Elbstädter den sechsten Platz in der DEL2, spüren allerdings bereits den heißen Atem der hinter ihnen platzierten Garmischer im Nacken, die ihr letztes Spiel ausgerechnet in Dresden gewonnen hatten und somit wieder auf Schlagdistanz herangerückt sind.

Die Starbulls hingegen konnten mit dem unerwartet erfolgeichen Wochenende, mit Siegen über die Top-Clubs Bietigheim und Landshut, wieder nach Punkten zum Tabellenführer Landshut aufschließen, Die Verfolger Bremerhaven und Bietigheim liegen allerdings nur fünf Punkte zurück.

Schwere Aufgabe mit mehreren Verletzten

Gefasst machen müssen sich die Starbulls auf eine sehr gut organisierte Dresdner Mannschaft, die vor allem mit ihrer ersten Reihe, um die beiden Finnen Sami Kaartinen und Tomi Pöllänen, sehr torgefährlich ist. Erneut wird Franz Steer versuchen so lang wie möglich mit vier Reihen zu spielen, um den Gegner müde zu machen und auch möglichst viele "Körner" für die noch anstehenden Aufgaben zu sparen. Das wird aber nicht einfach, da mit Kim Staal, Max Renner, Fabian Zick und Tobias Thalhammer nach wie vor vier Spieler krankheits- bzw. verletzungsbedingt ausfallen werden.

Ob den Starbulls ihr erster Sieg in dieser Saison gegen Dresden gelingt, können die zuhause gebliebenen Fans wieder ab 20 Uhr in unserem Live-Ticker verfolgen.

Olaf Lüeße/Starbulls Rosenheim

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