Vor dem Fuchsbau die Ruhe bewahren

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Sein Einsatz ist auch heute noch nicht gesichert: Andrej Strakhov plagt sich mit einer Prellung.

Rosenheim - Die Zeit zum Wundenlecken ist Gott sei Dank kurz. Nur zwei Tage nach der Niederlage gegen Heilbronn steht für die Starbulls heute bereits das nächste Spiel an. **Live-Ticker ab 18 Uhr**

Der Bericht mit Bildern & Videos vom Spiel gegen Heilbronn

Nur zwei Tage nach der bitteren Heimniederlage gegen den Spitzenreiter Heilbronner Falken steht für die Starbulls Rosenheim bereits das nächste Punktspiel in der 2. Eishockey-Bundesliga auf dem Plan: Die Mannen von Trainer Franz Steer empfangen heute um 18 Uhr die Lausitzer Füchse.

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Dabei hofft Steer, dass seine Spieler die wenigen Fehler, die man im insgesamt herausragenden Match gegen den Tabellenführer gemacht hatte, abstellen. Der größte Unterschied zwischen beiden Mannschaften lag vor allem in der Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Während die Starbulls zahlreiche gute Gelegenheiten liegen gelassen hatten, waren die Heilbronner extrem kaltschnäuzig und nutzten die sich bietenden Möglichkeiten annähernd hundertprozentig.

Trainer Franz Steer im Charivari-Interview:

oton

Auch heute ist wieder besondere Effektivität gefragt, denn Steer sieht die Lausitzer Füchse als "unangenehmen, schwer zu spielenden Gegner". Schließlich wollen die Mannen aus Weißwasser ihren derzeitigen siebten Tabellenplatz verteidigen und sich für die Play-offs qualifizieren. "Wir müssen auch diesmal wieder taktisch sehr diszipliniert spielen", gibt Steer seinem Team mit auf den Weg. Und er ist auf alles eingestellt, erwartet möglicherweise auch ein "Geduldsspiel".

Wie man so einen Auftritt erfolgreich gestaltet, gerade in Sachen Fuchsjagd, hat der passionierte Jäger Steer vor einigen Wochen vorgemacht. Knapp zwei Stunden hatte er hochkonzentriert in der Kälfte vor dem Fuchsbau gelauert, zweimal bereits den Hund in den Bau geschickt, ehe es dann klappte. "Innerhalb weniger Minuten hat er sich dann rausgetraut", meinte Steer. Die Ausbeute: "Ein hochkapitaler Fuchs, rund neun Kilogramm schwer" - die Aktion selbst ein Muster an Geduld, Disziplin und Effektivität, vorgegeben vom Coach persönlich. Man darf gespannt sein, ob sich seine Mannen heute vor dem Fuchsbau ebenfalls so präsentieren, um die drei Punkte einzusammeln.

Steer ist guter Hoffnung, schließlich waren die jüngsten Auftritte mehr als überzeugend, zudem weisen die Gäste in der Fremde keine Bilanz auf, die für Schrecken bei den Rosenheimern sorgen sollte. Nur eines der letzten acht Auswärtsspiele konnten die Lausitzer gewinnen, mit 40 Treffern weisen sie die mit Abstand schwächste Offensive in Gastspielen auf. Zudem ist der Einsatz von Stürmer Matt McKnight bei den Füchsen noch fraglich - am Sonntag war der Kanadier nicht mit von der Partie, als Weißwasser sein Heimspiel gegen Ravensburg verlor.

Ob bei den Starbulls Andrej Strakhov mitwirken kann, steht noch nicht fest. Der Angreifer hatte am Freitag in Ravensburg einen Schuss auf den Rist bekommen und kam nicht mehr in den Schlittschuh. Ein Versuch am Sonntag scheiterte, ob es zwei Tage später klappt? "Ich weiß es nicht", sagt Steer. Hingegen steht Verteidiger Max Meirandres nach seiner leichten Gehirnerschütterung wieder als Alternative parat; am Wochenende war er schon wieder in der DNL-Mannschaft im Einsatz. Wie lange Goalie Beppi Mayer (Knieverletzung) noch ausfällt, wird sich diese Woche entscheiden.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Bilder & Videos vom Spiel gegen Heilbronn:

Starbulls Rosenheim - Heilbronner Falken am 19.02.2012

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