Starbulls gewinnen auch zweites Testspiel:

"Kontis", ein Neuer und ein Youngster trafen

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Kaufbeuren - Die Starbulls sind in der Vorbereitung weiterhin auf Kurs. Auch ihr zweiten Test gewannen sie – diesmal sogar nach einem Zwei-Tore-Rückstand gegen Ligakonkurrent Kaufbeuren.

Vor 1.492 Besuchern in der altehrwürdigen Sparkassen-Arena setzten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler am Sonntagabend in einer wiederum unterhaltsamen, aber für ein Vorbereitungsspiel phasenweise sogar etwas giftigen Partie unter dem Strich nicht unverdient mit 4:3 (0:2, 3:1, 1:0) beim ESV Kaufbeuren durch.

Wie gegen Klagenfurt am Freitag (4:3) setzte Trainer Franz Steer wiederum auf vier komplette Blöcke. Im Tor stand erneut Lukas Steinhauer, der eigentlich als Nummer 1 eingeplante Timo Herden wird seine Einsatzzeiten dann in den nächsten Spielen gegen DEL-Klub Straubing (Freitag) und dann vermutlich auch beim Auswärtsspiel am Sonntag in Villach erhalten.

Starbulls liegen früh 0:2 hinten

Das erste Drittel im Allgäu verlief allerdings ganz und gar nicht nach dem Wunsch der Grün-Weißen. In der Offensive klappte das Zusammenspiel trotz einiger Chancen noch nicht wie gewünscht – und in der Abwehr war man in dieser Phase entweder einen Schritt zu langsam oder machte eklatante Fehler im Aufbau.

Frank (rechts) vs. Versteeg

So auch beim 0:1, als Florian Thomas einen Pass an der blauen Linie abfing und Steinhauer mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck keine Chance ließ (7.). Nach einer „Meinungsverschiedenheit“ zwischen Beppo Frank und Mitch Versteeg hieß es kurz darauf sogar 0:2: Nach einem nicht geahndeten Foul an CJ Stretch startete Kaufbeuren einen schnellen Konter, den erneut Thomas erfolgreich abschloss (11.).

Der Amerikaner Stretch war es dann auch, der die Starbulls im zweiten Drittel gewissermaßen aufweckte, als er einen Schuss von Peter Lindlbauer zum 1:2-Anschlusstreffer abfälschte (22.). Anschließend wurde es wieder hektisch, der Ex-Rosenheimer Michi Fröhlich kassierte nach einer Attacke gegen Simon Fischhaber eine Spieldauerstrafe. In der 27. Minute baute Kaufbeuren seine Führung wieder auf zwei Tore aus. Erneut war ein Ex-Rosenheimer „schuld“: Michi Baindl gewann das Laufduell gegen Beppo Frank, schnappte sich den von der Bande zurückprallenden Puck und überwand Steinhauer zum 3:1.

Kaufbeuren vs. Starbulls

Doppelschlag binnen 28 Sekunden

Im zweiten Teil des Spiels übernahmen aber dann eindeutig die Gäste das Kommando. In der 36. Minute traf Lindlbauer nach einem idealen Zuspiel von David Vallorani im Powerplay zum erneuten Anschlusstreffer. Und nur 28 Sekunden später war der Ausgleich fällig, als Youngster Christoph Gottwald viel zu viel Freiheit genoss und den Puck aus zentraler Position zum 3:3 ins ESV-Gehäuse beförderte (36.). Nun standen die Gastgeber mit dem Rücken zur Wand – und hatten Glück, dass ihnen Rosenheim nicht noch vor der Sirene ein weiteren Treffer „einschenkte“.

Jubel nach dem Siegtreffer

Für die letzten 20 Minuten gab es dann einige Umstellungen in den Reihen der Starbulls. Der nun sehr ordentlichen Leistung tat dies jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil, in Minute 49 gelang Wade MacLeod der Siegtreffer für die Starbulls. Der Kanadier lauerte im Powerplay im Slot auf den Pass von Tyler McNeely und schlenzte den Puck über die Schulter von Torhüter Stefan Vajs zum 4:3 ins Netz. Kurz davor hatte Kaufbeuren zwar noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen, doch ansonsten ließen die Grün-Weißen, speziell in der Schlussphase, nicht mehr viel anbrennen.

Das Spiel in der Statistik:

ESV Kaufbeuren – Starbulls Rosenheim 3:4 (2:0, 1:3, 0:1)

Tore: 1:0 (7.) Florian Thomas, 2:0 (11.) Florian Thomas, 2:1 (22.) CJ Stretch, 3:1 (27.) Michael Baindl, 3:2 (36.) Peter Lindlbauer (Überzahl-Tor), 3:3 (36.) Christoph Gottwald, 3:4 (49.) Wade MacLeod (Überzahl-Tor).

Schiedsrichter: Georg-Rainer Köttstorfer.

Strafen: Kaufbeuren 21 plus Spieldauerstrafe für Fröhlich - Rosenheim 16.

Zuschauer: 1.492.

mw

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