Eigentlich müssten sie längst müde sein. Doch diese fantastischen Starbulls sind offenbar nicht "tot" zu kriegen. Wieder war es eine unglaubliche Energieleistung, die die Mannschaft von Franz Steer ablieferte und sich damit am Dienstag Abend mit 1:0 nach Verlängerung (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) im dritten Finale gegen die Landshut Cannibals durchsetzte. Für die Gastgeber war es dagegen kein schöner Abend: Eine bittere Heimpleite, Peter Abstreiter mit einer Matchstrafe verloren, ein 1:2-Rückstand in der Serie und dann auch noch wenig Zuschauer, genaugenommen nur 3.029 - vielleicht eine Quittung für die Eintrittspreispolitik des Vereins...
Den Mittelabschnitt begannen die Landshuter enorm druckvoll. Doch bei zwei Schüssen von Frantisek Mrazek (21./25.) und einem Tumult vor dem Starbulls-Tor war jeweils der ganz starke Rosenheimer Torhüter Norm Maracle Herr der Lage und begrub die Scheibe unter sich. Auf der Gegenseite hätte es Robin Hanselko richten können, doch sein "Break" endete im Fanghandschuh des ebenfalls gut agierenden Sebastian Vogl im EVL-Kasten (27.). Stinksauer waren die EVL-Fans in der 30. Minute: Ein Nachschuss von Thornton rauschte Richtung Tor und segelte anschließend ins Spielfeld wieder zurück - diesen Puck hatten die Landshuter hinter der Torlinie gesehen, Glück für die Starbulls (30.). Jetzt war es ein völlig offenes Spiel, in dem diszipliniert agierende Rosenheimer aber zahlreiche Überzahlmöglichkeiten nicht nützen konnten.
Video: Die Pressekonferenz
Das Spiel in der Statistik:
Landshut Cannibals - Starbulls Rosenheim 0:1 n.V. (0:0, 0:0, 0:0, 0:1)
Tor: 0:1 (61.) Corey Quirk (Beppo Frank).
Schiedsrichter: Stefan Vogl (München) und Ulpi Sicorschi (Waldkraiburg).
Strafen: Landshut 21 plus Matchstrafe für Peter Abstreiter - Rosenheim 12.
Zuschauer: 3.029.
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mw


















































































