Fast 5000 Zuschauer im trotz des Eintrittskarten-Streits ausverkauften Stadions am Gutenbergweg sahen trotz des nur einen Tors ein gutes, phasenweisen sogar richtig hochklassiges erstes Finale um die Bundesliga-Meisterschaft. Dass die Starbulls beim 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) als Verlierer vom Eis gingen, hatte einen einfachen Grund: Sie nützten ihre Chancen nicht.
Im Schlussdrittel war die Steer-Truppe deswegen gefordert - aber zunächst spielten beide Klubs mit großer taktischer Disziplin weiter. Landshut hatte durch Davidek noch eine tolle Konterchance, ehe Rosenheim ab der 48, 49. Minute die Schlussoffensive einleitete. Bei 5:3 spielten sich teilweise tumultartige Szenen vor dem Landshuter Tor ab - die Scheibe wollte aber einfach nicht rein. Die EVL-Fans feierten ihre Abwehr mit Standing Ovations und als auch noch Strahkov drei Minuten vor Schluss die hundertprozentige Möglichkeit zum 1:1 ausgelassen hatte, war der EVL-Sieg perfekt.
Das Spiel in der Statistik:
Landshut Cannibals - Starbulls Rosenheim 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)
Tor: 1:0 (38.) Markus Welz (Bill Trew, Peter Abstreiter - Überzahl-Tor).
Schiedsrichter: Stefan Vogl (München) und Christian Oswald (Kaufbeuren).
Strafen: Landshut 8 - Rosenheim 11 plus Spieldauerstrafe für Beppo Frank.
Zuschauer: 4.996 (ausverkauft).
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