DEL2

Skandal: Garmisch geht nach erstem Tor vom Eis

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Spielabbruch nach 2:40 Minuten: Die Starbulls warten auf ihre Gegner, die sich in die Kabine zurückgezogen haben. Minuten später wird klar: Der SC Riessersee kommt nicht zurück aufs Eis.
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Spielabbruch nach 2:40 Minuten: Die Starbulls warten auf ihre Gegner, die sich in die Kabine zurückgezogen haben. Minuten später wird klar: Der SC Riessersee kommt nicht zurück aufs Eis.

Rosenheim - Die Partie Starbulls Rosenheim gegen den SC Riessersee wurde abgebrochen. Die Garmischer verließen nach dem ersten Tor das Eis. **Zu Live-Ticker und Fan-Chat**

UPDATE 19.55 Uhr

Die Starbulls haben nach dem Spielabbruch mit einem öffentlichen Training vor 2000 Zuschauern begonnen. Die Spieler des SC Riessersee sind in der Umkleidekabine und machen sich anscheinend für die Abreise bereit - womit sie in der DEL2 für einen Skandal sorgen. Die Fans der Garmischer zünden im Fan-Block nach wie vor Pyrotechnik. Der Spielabbruch wird als Sieg für die Starbulls gerechnet.

UPDATE 19.46 Uhr

Das Spiel wurde abgebrochen.

UPDATE 19.42 Uhr

Nach dem Tor der Starbulls in der 3. Minute haben die Spieler des SC Riessersee das Eis verlassen. Im Block der Garmischer Fans wurden Knallkörper und Pyrotechnik gezündet. Die Uhr der Partie steht seitdem.

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Um 19.30 Uhr startet das Spiel der Starbulls Rosenheim gegen den SC Riessersee. Schon vor der Partie ging es zwischen den Vereinen aufgrund der Torhüter-Frage heiß her.

rosenheim24 überträgt das Spiel wie gewohnt live im Ticker. Um 19.30 Uhr geht's los.

Verpassen Sie keine Spielsekunde mit unserem Live-Chat.

UPDATE 15.50 Uhr: Stellungnahme der Starbulls im Wortlaut

"Im Vorfeld der für heute angesetzten DEL2- Zwischenrundenpartie zwischen den Starbulls Rosenheim und dem SC Riessersee fragte Ralph Bader, Geschäftsführer des SCR, in Rosenheim um eine Spielverlegung an. Als Begründung wurde angeführt, dass der SC Riessersee keinen einsatzfähigen Torhüter aufbieten könne, da alle vier dafür lizensierten Spieler nicht einsatzfähig, bzw. krankgeschrieben seien.

Die Vorstandschaft der Starbulls sah sich nach eingehender Beratung nicht im Stande der kurzfristigen Verlegung des Spieltermins zuzustimmen. Zum einen sehen die Statuten der DEL2 kein Recht auf Spielverlegung vor, zum anderen ist jeder Verein selbst dafür verantwortlich eine spielfähige Mannschaft zu stellen. Der Spielplan lässt darüber hinaus auch keinen Spielraum für einen adäquaten Ersatztermin, so dass den Starbulls Rosenheim e.V. ein immenser wirtschaftlicher Schaden entstehen würde.

Ein durchaus möglicher Heimrechttausch wurde von Seiten des SCR nicht einmal in Erwägung gezogen, ebenso wenig, wie eine mögliche Spielabsage für das Heimspiel am Sonntag gegen Kaufbeuren. Es ist durchaus üblich ausreichend Torhüter zu lizensieren, die dann für mehrere Mannschaften innerhalb der Clubs einsatzberechtigt sind. Sich hierbei auf ein Minimum zu beschränken ist dabei nur eine mögliche Variante.

Mit großer Verwunderung nahmen wir die lancierte Pressemitteilung im Münchner Merkur zur Kenntnis, in der von "Feindschaft" "Lebensgefahr" und grober Unsportlichkeit die Rede ist. Diesen Stil weisen wir weit von uns. Die Starbulls Rosenheim e.V. bekennen sich klar und deutlich zur den Regeln des Fair Play und haben dies in der Vergangenheit schon hinreichend durch Taten bewiesen.

Wo ein entgegenkommen nötig, machbar und vor allem ökonomisch darstellbar war, wurde dieser Bitte immer entsprochen und auch in Zukunft wird weiterhin nach diesem Prinzip verfahren werden."

UPDATE 13.15 Uhr

Bei den Starbulls-Verantwortlichen geht man davon aus, dass die Garmischer zwar anreisen werden, aber ein provozierter Spielabbruch durch die Gäste möglich ist. Aus diesem Grund wurde auch das Sicherheitspersonal aufgestockt, um bei einem Abbruch die Lage zu beruhigen, meldet Radio Charivari.

Vorbericht:

Am Donnerstag hatten Riessersees Manager Ralph Bader und Trainer Toni Krinner via Medien vom Leder gezogen und die Starbulls als „Gipfel der Unsportlichkeit“ bezeichnet, nachdem die Rosenheimer eine kurzfristige Spielverlegung für das Derby abgelehnt hatten.

Die Starbulls wollen darauf in Kürze mit einer offiziellen Stellungnahme reagieren und damit die zum Teil haltlosen Vorwürfe aus dem Garmischer Lager entkräften.

Vier Gründe gegen eine Verschiebung:

Wie rosenheim24 vorab aus Starbulls-Kreisen erfahren hat, haben vier Gründe dazu geführt, dass dem Garmischer Wunsch nach einer Spielverlegung nicht nachgekommen wurde:

Erstens sprächen die Durchführungsbestimmungen dagegen (auch die DEL2-Ligenleitung hatte sich gegen eine Spielverlegung ausgesprochen), zweitens könnte der SC Riessersee durchaus auf einen 16-jährigen Nachwuchstorhüter zurückgreifen. Außerdem sei es den Starbulls-Verantwortlichen „spanisch“ vorgekommen, dass Bader nur das Freitagsspiel in Rosenheim verlegen wollte, das anstehende SCR-Heimspiel gegen Kaufbeuren am Sonntag aber offenbar nicht. Hinzu kommt auch noch, dass man von Starbulls-Seite offenbar bereit gewesen wäre, das Heimrecht kurzfristig zu tauschen. Dieser Vorschlag sei von Garmischer Seite aber nicht gemacht worden. Letztlich habe man sich deshalb dafür entschieden, das Spiel heute durchzuführen.

Mehr Sicherheitskräfte

Für viel Zündstoff ist also gesorgt, so dass vorsorglich nun auch das Aufgebot der Sicherheitskräfte vergrößert wird, um mögliche Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern bereits im Keim zu ersticken. Deswegen werden Ordnungsdienst und Polizei heute mit größerer Personalstärke als normalerweise rund um das Kathrein-Stadion im Einsatz sein.

Ab 19.30 Uhr beginnt das Spiel gegen den SC Riessersee, mit dem die Starbulls Rosenheim in die Zwischenrunde der DEL2 starten. Wir berichten wie gewohnt im Live-Ticker vom Spiel.

redro24

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