Frühes Gegentor als Weckruf für Starbulls

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Am Freitag blutüberströmt vom Eis geführt, am Sonntag wieder dabei und als Torschütze erfolgreich: Simon Fischhaber.

Rosenheim - Viertes Saisonspiel, dritter Sieg: Die Starbulls sind bereits zum Start in die neue DEL2-Saison in guter Form. Gegen Dresden ließen die Grün-Weißen nichts anbrennen. *NEU: Videos*

Vor 1.908 Besuchern im Kathrein-Stadion setzten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler am Sonntagabend letztlich ungefährdet mit 4:1 (2:1, 2:0, 0:0) gegen die Dresdner Eislöwen durch und haben sich damit nach dem zweiten Saisonwochenende bereits im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Gegen die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt diente der frühe Rückstand offenbar als "Weckruf" für die Innstädter, die anschließend einen Gang höher schalteten und bereits bis zur zweiten Pause für die Vorentscheidung sorgten.

Frühe Gästeführung

Zunächst hatten allerdings die Eislöwen den besseren Start erwischt. Genau 70 Sekunden waren gespielt, als Carsten Gosdeck auf der rechten Seite viel zu viel Platz hatte und den Puck per Schlagschuss zum 0:1 in die Maschen knallte (2.). In der Folge blieben die Gäste gefährlich, auch weil Rosenheim im ersten Drittel den einen oder anderen Fehler im Spielaufbau produzierte. Dennoch gelang es den Starbulls, einen Gang höher zu schalten und die Partie noch im Auftaktdrittel zu drehen.

Video: Die Highlights der Partie

Simon Fischhaber, am Freitag in Ravensburg noch blutüberströmt vom Eis geführt, behauptete die Scheibe hinter dem Kasten und passte in den Slot, wo Robert Schopf in Torjägermanier zur Stelle war und Gästekeeper Kevin Nastiuk aus kurzer Distanz zum Ausgleich überwand (7.). Gute drei Minuten später war die erstmalige Führung fällig, als Max Renner von der blauen Linie abzog und Fischhaber seinen Schläger entscheidend dazwischen brachte – 2:1 (10.).

Vorentscheidung im zweiten Drittel

Die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren fiel im Mittelabschnitt. Rosenheim spielte nun mit mehr Tempo und erhöhte in der 28. Minute verdientermaßen auf 3:1, als dem jungen Florian Gaschke sein erster DEL2-Treffer gelang. Als Renner in Minute 36 bei einer Zwei-auf-Eins-Situation eiskalt zum 4:1 einnetzte, war die Begegnung endgültig gelaufen. Bis zur zweiten Sirene wäre dann sogar noch ein fünfter oder sechster Rosenheimer Treffer möglich gewesen. Das Dresdner Aufbäumen im Schlussdrittel einer insgesamt etwas zerfahrenen Partie fiel letztlich überschaubar aus, so dass die Starbulls am Ende kaum Mühe hatten, den Erfolg über die Zeit zu schaukeln.

Starbulls vs. Dresden

„Wir hatten eigentlich einen Start nach Maß. Doch dann passieren uns momentan immer wieder dieselben Fehler“, resümierte Gästetrainer Thomas Popiesch, der die Starbulls die gesamte Spielzeit über „einen Tick besser“ sah. Für Starbulls-Coach Franz Steer war natürlich der Sieg das Wichtigste: „Das Spiel kann auch ganz schnell anders laufen. Im ersten Drittel war Dresden stark, wir haben Fehler gemacht. Aber wir können 60 Minuten Gas geben, das ist unser großes Plus. Das war heute sicherlich nicht das allerfeinste Hockey, aber es zählen vor allem die drei Punkte!“ Diese wollen die Starbulls dann natürlich auch am Freitag wieder einfahren, wenn der amtierende Meister aus Bremerhaven an der Mangfall gastiert. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Pressekonferenz: Die Stimmen der Trainer

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - Dresdner Eislöwen 4:1 (2:1, 2:0, 0:0)

Tore: 0:1 (2.) Carsten Gosdeck (ohne Assist), 1:1 (7.) Robert Schopf (Simon Fischhaber), 2:1 (10.) Simon Fischhaber (Max Renner, Tim Kunes), 3:1 (28.) Florian Gaschke (Max Renner), 4:1 (36.) Max Renner (Max Hofbauer).

Schiedsrichter: Ralph Bidoul (Sonthofen)

Strafen: Rosenheim 10 - Dresden 10.

Zuschauer: 1.908.

redro24/mw

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