Mitgliederversammlung bei den Starbulls

Video: Neuer Vorstand ist da, neuer Spieler soll kommen

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Der neue Vorstand der Starbulls Rosenheim e.V.: Stephan Gottwald, Hans-Peter Schwarzfischer und Marcus Thaller.

Rosenheim - Die Starbulls Rosenheim haben einen neuen Vorstand. Darunter sind sowohl sehr bekannte als auch neue Gesichter. Zudem wird wohl bald auch noch ein neuer Akteur das grün-weiße Dress überstreifen. *NEU: Video*

Die Starbulls Rosenheim haben einen neuen Vorstand. Bei der achten ordentlichen Mitgliederversammlung im OVB-Medienforum wählten die 115 anwesenden Mitglieder Hans-Peter Schwarzfischer, Stephan Gottwald und Marcus Thaller einstimmig in ihr neues Amt. Lediglich die drei neuen Vorstände selbst hatten sich bei der offenen Abstimmung enthalten. Andere Kandidaten hatten sich nicht zur Wahl gestellt. "Überraschungen" blieben somit aus.

Unternehmer Schwarzfischer und Polizist Gottwald, einst langjähriger Kapitän der Profimannschaft der Starbulls, treten damit die Nachfolge von Jost Fischer und Peter Dürr an, die sich nicht mehr zur Wahl stellten. Rechtsanwalt Dürr bleibt dem Verein jedoch im erweiterten Vorstand erhalten. Der dritte Vorstand Thaller bekleidet seinen Posten bereits seit der letzten außerordentlichen Mitgliederversammlung im Januar 2015.

Bauliche Veränderungen im Emilo-Stadion

Vor den Neuwahlen zog der bisherige Vorstand jedoch ausführlich Bilanz und wurde anschließend von den Revisoren Walter Fladerer und Jörg Karl auch einstimmig entlastet. Dürr ging in seinem Tätigkeitsbericht vor allem auf die baulichen Veränderungen im Emilo-Stadion ein, die seit Anfang 2015 vorgenommen wurden. Unter anderem wurden Sitzschalen eingebaut, die Blöcke umbenannt und der VIP-Raum umgestaltet. Die letzte Neuerung betrifft ein Tor-Kamera-System, das erst am Tag der Versammlung unter dem Dach des Stadions angebracht worden ist. Damit ist auch Rosenheim bereit für den Videobeweis, der in der kommenden Saison erstmals auch in der DEL2 angewendet wird.

Der bisherige erste Vorstand Fischer richtete seinen Blick auf das Sportliche. Er dankte den zahlreichen Trainern und Ehrenamtlichen für ihre engagierte Arbeit und hob hervor, dass alle Jugendteams der Starbulls schon im zweiten Jahr in Folge in der jeweils höchstmöglichen Spielklasse unterwegs seien. Auch für die Profi-Mannschaft konnte Fischer ein ingesamt zufriedenes Fazit ziehen: "Die letzte Saison ist sportlich gut gelaufen und hat wirtschaftlich gepasst!" Doch durch die Pleite des EV Landshut musste der Verein zusehen, die verloren gegangenen Zuschauereinnahmen anderweitig aufzufangen. Auch der Ausstieg vom letztjährigen Hauptsponsor "Meine Stadt" ist laut Fischer kein Problem: "Wir können mit dem Bewusstsein in die neue Spielzeit gehen, dass das Budget von Sponsorenseite zu 100 Prozent abgesichert ist!"

Neuer Spieler soll kommen

Und eine besonders gute Nachricht hatte Fischer auch noch. Ein Sponsor, der namentlich nicht genannt werden will, ermöglicht es dem Klub, noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Bis nächste Woche soll ein neuer deutscher Spieler zu den Grün-Weißen stoßen. Namen wurden jedoch keine genannt. "Wir halten es da wie der bisherige Vorstand: Konkretes gibt es erst, wenn die entsprechenden Verträge unterzeichnet sind", erklärte der neue Vorstand Schwarzfischer nach der Versammlung auf Nachfrage von rosenheim24.de.

Mitgliederversammlung bei den Starbulls

Nach Fischer gab der dritte Vorstand Thaller den Mitgliedern einen Überblick über die finanzielle Situation des Vereins. Dabei fiel eines ins Auge: Zwar sank der Gesamtetat in der letzten Saison im Vergleich zur Spielzeit 14/15 leicht, doch vor allem dank steigender Werbe- und Sponsoreneinnahmen konnte ein positives Vereinsergebnis vermeldet werden.

Abschließend wurden dann noch einige Satzungsänderungen verabschiedet. Neben einigen Formalien dient lediglich der Punkt der Umstellung des Geschäftsjahres Erwähnung. Künftig endet das Geschäftsjahr bei den Starbulls nicht mehr am 31. Dezember, sondern am 30. April. Der Klub folgte damit einer Bitte der DEL2, wo die meisten Vereine ihre Profiteams bereits in Kapitalgesellschaften ausgelagert haben. Diese ziehen ihre Bilanzen immer pro Saison und nicht nach Kalenderjahr. Die Starbulls haben sich damit diesem Zyklus angepasst.

mw

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