Es trieb den Starbulls-Anhängern die Zornesröte ins Gesicht: Circa fünf Minuten nachdem die Starbulls 4:1 gegen Schwenningen gewonnen hatten und damit am Ostermontag ins Finale einzogen waren, wurden die Kartenpreise für die Final-Heimspiele des EV Landshut - diese waren vorher bereits in ihrer "ursprünglichen" Form per Aushang und auf der Homepage veröffentlicht worden - drastisch erhöht. Das war zumindest der Stand vom Dienstagvormittag.
Nach massiven Beschwerden: Preissenkungen
Nach offenbar massiven Beschwerden haben die Verantwortlichen in Landshut bereits reagiert: Am Dienstag kurz vor Mittag senkten sie den Preis für die Stehplatzkarte von 26 auf 22 Euro. Der Preis für einen Sitzplatz ist weiterhin mit 40 Euro ausgeschrieben. EVL-Geschäftsführer Bernd Truntschka auf Nachfrage von rosenheim24.de: "Unsere erste Preiserhöhung für den Stehplatz war sicher etwas überzogen. Wir haben es deshalb auch bereits korrigiert. Beim Sitzplatz bleiben wir aber bei 40 Euro."
Truntschka steht laut eigenen Aussagen unter Druck von zwei Seiten: Einerseits habe er sich von den EVL-Gesellschafter bereits bei zwei vorhergegangenen Play-Off-Finalteilnahmen kritisieren lassen müssen, weil er die Preise zu moderat erhöht hatte. Andererseits braucht der Verein im Moment auch schlicht jeden Euro: "Wir wollen die Fans nicht abzocken, aber ich möchte meine Jungs bezahlen können und vielleicht auch mal eine etwas schönere Abschlussfeier springen lassen." Trotz einer sportlich sehr erfolgreichen Saison besuchten die Play-Off-Spiele der Cannibals nur rund 10.000 zahlende Fans. Zu wenig für wirtschaftlichen Erfolg. Zum Vergleich: In Rosenheim jubelten pro Pla-Off-Heimspiel etwa ein Drittel mehr Fans als bei den Landshutern. Truntschka: "Da ist Rosenheim in der komfortableren Situation."
Aktuell läuft der Kartenvorverkauf für das erst Play-Off-Final-Spiel am Freitag in Landshut auf Hochtouren. Die Cannibals hoffen auf ein ausverkauftes Haus mit knapp 5000 Zuschauern. Bislang war ihnen das in dieser Saison nicht vergönnt.
Starbulls mit moderater Preiserhöhung
Der Vorverkauf für die ersten beiden Heimspiele hat bereits am Dienstag Vormittag begonnen. Die weiteren Öffnungszeiten der Geschäftsstelle: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr, am Freitag von 9 bis 12 und von 16 bis 18 Uhr, am Samstag von 9 bis 12 Uhr und an den Sonntagen ab 15 Uhr.
mw/ck/rosenheim24

© Stephan ReeseDie Karten für das erste Landshut-Heimspiel am Sonntag gehen weg "wie warme Semmeln". Die Schlage am Dienstag vor dem Kathrein-Stadion.





































































































