DEL 2

Revanche geglückt: Starbulls besiegen Bad Nauheim!

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Rosenheim - Starbulls Coach Franz Steer forderte gegen die Roten Teufel nicht nur einen Sieg, sondern "eine ansprechende Leistung". Und die bekam er!

Die Starbulls Rosenheim siegen am Ende verdient mit 4:2 Toren und haben ihre seit Wochen tolle Verfassung bestätigt. Waren die ersten zwei Drittel noch ausgeglichen, ließen die Starbulls im letzten Drittel bei einer 3:1 Führung nicht mehr so zwingende Chancen zu. 

Wenn der Gegner mal durchkam, stand ein sehr starker Timo Herden im Weg. Hervorzuheben noch die klasse Tore von Edfelder, Vollmayer, Macleod und Frank. Weiter geht es Freitag um 19.30 mit dem nächsten Heimspiel gegen Heilbronn.

Die Daten zum Spiel Starbulls vs. Rote Teufel

1. Drittel

Tore: Manuel Edfleder 1:0 (7.), Max Vollmayer 2:0 (8.), Dominik Lascheit 2:1 (12.)

2. Drittel

Tore: Wade Macleod 3:1 (23.)

3. Drittel

Tore: Beppo Frank 4:1 (59.), Alanov 4:2 (59.)

Das Spiel im Ticker zum Nachlesen

Vorbericht

Nur zwei Tage nach der unglücklichen 2:4-Heimniederlage gegen den unangefochtenen Spitzenreiter aus Bremerhaven treten die Starbulls in der DEL 2 erneut vor eigenem Publikum an. AmDienstag empfangen die Rosenheimer Kufencracks im Kathreinstadion die Roten Teufel Bad Nauheim. Spielbeginn gegen die „Mannschaft der Stunde“, die zehn der letzten elf Spiele gewinnen konnte, ist am Vorabend des Dreikönigtagsum 19:30 Uhr. 

Die Roten Teufel Bad Nauheim haben sich nach durchwachsenem Saisonbeginn zur positivenÜberraschungsmannschaft der DEL 2 gemausert. Der 5:3-Heimerfolg gegen die Ravensburg Towerstars am Sonntagabend, bei dem Dustin Cameron einen Hattrick verbuchte, war der zehnte Sieg in den letzten elf Partien. Dank ihm sprangen die Wetterauer erstmals auf Tabellenrang vier, der das Heimrecht im PlayOff-Viertelfinale gewährt. Bemerkenswerte fünf Mal am Stück gewannen die Roten Teufel auswärts, unter anderem beim Tabellendritten in Kassel und beim Tabellenführer in Bremerhaven!

Das Erfolgsgeheimnis der vom Finnen Petri Kujala trainierten Mannschaft ist eine perfekte Mischung aus einer abgezockten Scoring-Line (Nick Dineen, Dusan Frosch, Dustin Cameron), einer stabilen Säule diszpliniert und vor allem defensiv zuverlässig arbeitender Spieler, einem großem Pool entwicklungsfähiger Eigengewächse bzw. Förderlizenspieler und demstatistisch stärksten Torwartduo der Liga

Starbulls brennen auf Revanche 

Backup Felix Bick weist aus seinen sieben Saisoneinsätzen bislang sogar eine um Nuancen höhere Fangquote auf als die Nummer Eins zwischen den Holmen, Mikko Rämö (91,45 Prozent). Der finnische Keeper brachte die Starbulls am dritten Adventssonntag zur Verzweiflung und avancierte zum Matchwinner beimBad Nauheimer 4:1-Heimsieg gegen eine über weite Strecken klar spielbestimmende Rosenheimer Mannschaft, die eine für ein Auswärtsspiel beeindruckende Torschussbilanz von 31:19 für sich verbuchen konnte.

Weil auch das erste Spiel gegen die Roten Teufel am 4. Oktober auf heimischen Eis mit4:5 nach Penaltyschießen verloren ging, brennen die Starbulls nun gleich doppelt auf eine Revanche am Vorabend des Dreikönigtages. 

"Wahnsinn, welche Dinger wir liegengelassen haben"

Und nachdem die Bilanz der bis zum letzten Spieltag im Jahr 2015 besten Heimmanschaft bei den letzten Auftritten im Kathreinstadion gegen den Tabellendritten Kassel (2:3 n.P.), den Tabellenzweiten Bietigheim (3:6) und den Tabellenführer Bremerhaven (2:4) trotz guter Kulisse und entsprechender Unterstützung von den Rängen arg ramponiert wurde, fordert Franz Steer von seinem Team gegen den Tabellenvierten nicht nureine ansprechende Leistung, sondern auch einen Sieg – und eine bessere Chancenauswertung.

 „Das war schon Wahnsinn, welche Dinger wir liegengelassen haben“. Auch mit dem Überzahlspiel war der Rosenheimer Coach trotz zweier Powerplay-Treffer nicht zufrieden. „Vor allem in der Phase mit zwei Spielern mehr auf dem Eis wurden einige Dinge nicht so umgesetzt wie besprochen und trainiert“.

Bleibt Timo Herden zwischen den Pfosten?

Zufrieden war Franz Steer aber mit denLeistungen von Torwart Timo Herden, der auch zuvor bei den Spielen in Weißwasser und Ravensburg sehr sicher und souverän agierte. Ob Herden nun gegen den Tabellenvierten aus der hessischen Kurstadt zu seinem vierten Einsatz in Folge im Tor der Starbulls kommt, ließ Steer aber noch offen. „Die Statistik spricht eigentlich gegen Lukas Steinhauer. Mit ihm haben wir mehr Spiele gewonnen“. 

Spielbeginn der Heimpartie gegen Bad Nauheim ist am Dienstag um 19:30 Uhr. Wer nicht im Stadion live mit dabei sein kann hat die Möglichkeit, das Spiel im kostenpflichtigen Internet-Livestream über das Portal sprade.tv zu verfolgen. 


Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Rubriklistenbild: © A. Chuc

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