Starke Leistung gegen die Slowakei

Drei bekommen Note 1! Bilder & Einzelkritiken vom Deutschland-Sieg

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Mit einem souveränen Sieg über die Slowakei ist das DFB-Team ins Viertelfinale der EM eingezogen. Hier sehen Sie die Bilder des Spiels gegen die Slowakei, danach folgt die Einzelkritik.
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Lille - Deutschland steht im Viertelfinale der EM. Hier sehen Sie Bilder vom Sieg über die Slowakei - und können die Noten lesen.

Die Anhänger sangen die zweite Halbzeit durch vor Begeisterung, den deutschen Weltmeistern zauberte ihre glanzvolle Leistung nach dem Schlusspfiff ein Lachen ins Gesicht. Im Stile eines Champions hat die deutsche Nationalmannschaft ihre Titelambitionen bei der EM in Frankreich untermauert. "Es war ein ungefährdeter Sieg", sagte Bundestrainer Joachim Löw zum 3:0 (2:0) gegen den überforderten EM-Debütanten Slowakei - und das war stark untertrieben.

Die haushoch überlegene deutsche Mannschaft steht dank der Treffer von Jerome Boateng (8.), Mario Gomez (43.) und des starken Julian Draxler (62.) im Viertelfinale. Dort kommt es am Samstag in Bordeaux zu einem Kracher: entweder gegen Titelverteidiger Spanien oder Angstgegner Italien. "Das ist schon ein ganz anderes Kaliber", sagte Löw im ZDF. Welcher Kaliber es wird, entscheidet sich am Montag in St. Denis.

Gomez mit seinem zweiten EM-Tor

Torschütze Gomez machte deutlich, dass sich die DFB-Auswahl auf den Kampf der Giganten freut: "Der Titel war von Anfang an unser Ziel, dafür muss man diese Nationen schlagen". Nach einer erneuten Leistungssteigerung vor 44.312 Zuschauern in Lille kann Deutschland dem Viertelfinale selbstbewusst entgegensehen.

Allerdings: Gegen Spanien hat Deutschland die beiden letzten Turnierspiele verloren, 2008 das Finale der EM, 2010 das Halbfinale der WM. Das Ergebnis beide Male: 0:1. Gegen Italien hat eine Auswahl des DFB noch keines von acht Turnierspielen gewonnen. Darunter war auch das denkwürdige Halbfinale der EM 2012 (1:2), bei dem Mario Balotelli seinen großen Auftritt hatte.

Die Slowaken hatten praktisch keine Chance gegen den Weltmeister und Glück, dass nur Boateng, Gomez und Draxler trafen. Nicht weiter auf fiel am Ende, dass Mesut Özil sogar noch einen Foulelfmeter verschoss (13.). In der zweiten Halbzeit konnte es sich die deutsche Mannschaft sogar erlauben, den Vorsprung souverän zu verwalten. Löw wechselte dafür unter anderem Bastian Schweinsteiger ein (76.).

Boatengs Kracher eröffnet den Torreigen

"Die Effektivität, die wir heute hatten, ist genial", betonte Gomez, mahnte aber auch: "Wir müssen noch mehr Tore machen." Das erste überhaupt in seiner Länderspielkarriere gelang Boateng mit einem Schuss aus 20 Metern. "Ich bin froh dass er reingegangen ist, es wurde auch Zeit", sagte er, betonte aber: "Ich freue mich besonders für die Mannschaft, die sehr gut gespielt hat."

Löw hatte erneut seinen Teil dazu beigetragen, dass seine Mannschaft eine starke Leistung bot. Im letzten Gruppenspiel gegen Nordirland (1:0) hatte er den Torschützen Gomez sowie Joshua Kimmich aufgestellt, beide erwiesen sich als belebendes Element. Diesmal verabreichte der Bundestrainer eine Frischzellenkur in Person von Draxler - dafür verzichtete er sogar auf den bislang enttäuschenden Mario Götze.

Der Wechsel zahlte sich aus, Draxler sprühte vor Spielfreude. Das Wichtigste jedoch war: Boateng konnte mitspielen. In den vergangenen Tagen hatte der Abwehrchef an einer Verletzung an der rechten Wade laboriert. Nach seinem ersten Treffer im 63. Länderspiel zur Bank, wo er Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Physio Klaus Eder dankte.

Podolski und Schweinsteiger werden eingewechselt

Nach dem schnellsten deutschen Tor der EM-Geschichte hätte Özil den Slowaken einen weiteren Dämpfer verpassen können. Doch den Foulelfmeter nach einem Schubser von Martin Skrtel schoss er zu schwach, Torwart Matus Kozacik parierte. Bei einem Turnier hatte die DFB-Auswahl zuletzt bei der WM 2010 einen Elfmeter verschossen, Lukas Podolski, der in der 72. Minute für Draxler eingewechselt wurde, vergab damals gegen Serbien (0:1).

Allerdings: Wäre nicht Torhüter Manuel Neuer gewesen, hätte sich dies vor der Pause gerächt: Der Kapitän lenkte einen Kopfball von Juraj Kucka aus dem Winkel (41.) - kurz darauf zog dann aber Gomez mit Jürgen Klinsmann als deutscher EM-Rekordtorschütze gleich (5 Tore).

Nach dem Wechsel war der Slowakei anzumerken, dass sie es noch einmal wissen wollte. Die deutsche Mannschaft ließ etwas mehr Freiräume, hatte die Sache aber dennoch im Griff. So spielt ein Titelanwärter.

sid

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