Chartstürmer als Gegenspieler

Hummels will das Trikot von diesem Nordiren

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"Will Grigg's on fire" lautet das Lied, das den Stürmer berühmt macht.

Paris - Auf Mats Hummels kommen am Dienstag ungewöhnliche Gegner zu. Ein ehemaliger Postbote und ein aktueller Chartstürmer sind dabei. Vom Chartstürmer versucht er sogar das Trikot zu bekommen.

Einen ehemaligen Postboten und einen aktuellen Chartstürmer hat Weltmeister Mats Hummels selten als Gegner, und so freut sich der Innenverteidiger sehr auf das ungewöhnliche letzte EM-Gruppenspiel gegen Nordirland (18.00/ARD) am Dienstag in Paris. Über Will Grigg (24), dessen Song "Will Grigg's on fire!" zum Kulthit wurde, sagte der 27-Jährige: "Er soll nicht treffen, aber ich bin großer Fan von ihm und werde schauen, ob er nach dem Spiel sein Trikot entbehren kann."

Der Bitte eines nordirischen Journalisten, das Lied vorzusingen, kam der Noch-Dortmunder und künftige Münchner aber nicht nach: "Das werde ich nicht tun. Ich bin der vielleicht schlechteste Sänger in dieser Mannschaft."

Ungewöhnlich findet Hummels auch das Duell mit Nordirlands Stürmer Conor Washington (24), der vor vier Jahren noch als Briefträger arbeitete: "Ich liebe solche Geschichten", erklärte er: "Das ist so ein bisschen Jamie Vardy in etwas kleiner." Englands Stürmer Vardy (29) arbeitete noch vor wenigen Jahren in einer Fabrik und spielte in der fünften Liga.

Hummels: "Werden bisschen mehr Risiko suchen"

Zum Spiel selbst sagte Hummels: „Wir werden ein bisschen mehr Risiko suchen. Wir wollen von der ersten Minute an zeigen, dass wir das bessere Team sind. Damit die Nordiren gar nicht erst den Glauben entwickeln, gegen uns gewinnen zu können“, betonte Hummels. Dazu muss sich der Weltmeister steigern. „Wie die Franzosen sind wir noch nicht ans Leistungslimit gegangen“, räumte der Neu-Münchner ein. Trotz der Debatten um die Offensivprobleme ist für Hummels die defensive Stabilität „der wichtigste Punkt, um ein Turnier zu gewinnen“.

Bundestrainer Joachim Löw hatte sich wegen „einer leichten Erkältung und Halsschmerzen“ für das Fernbleiben bei der offiziellen UEFA-Pressekonferenz am Montag entschuldigt, wie der DFB informierte. Das Abschlusstraining bei strömenden Regen im Pariser Prinzenpark konnte der DFB-Chefcoach aber leiten.

Alle Entwicklungen zur EM können Sie in unserem News-Blog vom Montag nachlesen.

sid

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