Wer trifft wann auf wen?

Acht Teams im EM-Viertelfinale: Alle Paarungen stehen fest

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Belgien ließ Ungarn beim 4:0 keine Chance, jetzt wartet Wales.

München - Wer trifft im Viertelfinale der EM 2016, das morgen startet, auf wen? Alle Paarungen stehen bereits fest: der Überblick der Begegnungen und der Termine.

Ab Morgen kämpfen die besten acht europäischen Mannschaften bei der EM 2016 in Frankreich um den Einzug ins EM-Halbfinale. Die Tabellensituation nach dem letzten Spieltag der Gruppenphase sorgte für interessante Konstellationen im weiteren Turnierverlauf. So drohte der DFB-Elf bereits im Viertelfinale ein Duell mit dem Weltmeister von 2006, Italien, oder mit dem amtierenden Europameister Spanien. Inzwischen ist klar: Das Team von Joachim Löw muss gegen die Squadra Azzurra ran. Zudem könnte Gastgeber Frankreich der Gegner im Halbfinale heißen.

Auf der anderen Seite des Turnierbaums befinden sich vermeintliche "Geheimfavoriten" wie Belgien. Und schon jetzt steht eines fest: Im Endspiel am 10. Juli in Saint-Denis wird eine Nation stehen, die noch nie eine Europameisterschaft gewinnen konnte.

Noch ist es aber nicht so weit. Auf die verbliebenen Teams warten nun schwere Aufgaben im Viertelfinale. Wir haben für Sie die Partien zusammengefasst.

Übrigens: Wann und auf welchem Sender Sie die Viertelfinal-Begegnungen sehen können (im TV und im Live-Stream), erfahren Sie in unserem EM-Sendeplan.

EM 2016: Viertelfinale am Donnerstag, 21 Uhr in Marseille: Polen gegen Portugal

Polen mit Robert Lewandowski (r.) steht im Viertelfinale.

Als erster EM-Teilnehmer hat sich die polnische Nationalmannschaft um Stürmer Robert Lewandowski vom FC Bayern München für das Viertelfinale qualifiziert. Das Team von Trainer Adam Nawalka setzte sich in einem höchst dramatischen Spiel gegen die Schweiz durch. Erst im Elfmeterschießen (5:4) wurde die Partie in St. Etienne entschieden.

Matchwinner war der Mittelfeldspieler Grzegorz Krychowiak, der als letzter Schütze vom Elfmeterpunkt die Nerven behielt und in seinem Land grenzenlosen Jubel auslöste. Zuvor hatte der Schweizer Granit Xhaka, der ab kommender Saison für den FC Arsenal spielt, seinen Versuch vergeben.

Im Viertelfinale trifft Polen nun auf Portugal. Mit einem Last-Minute-Treffer von Ricardo Quaresma in der Verlängerung haben die Portugiesen am Samstagabend den Geheimfavoriten Kroatien aus dem Turnier geworfen.

EM 2016: Viertelfinale am Freitag, 21 Uhr in Lille: Wales gegen Belgien

Auch Wales hat den Einzug in die Runde der letzten acht geschafft. Im "Battle of Britain" setzte sich das Team um Superstar Gareth Bale mit 1:0 gegen Nordirland durch. Erst nach 75 gespielten Minuten beförderte ausgerechnet ein Nordire den Ball über die Torlinie.

Als Gegner im Achtelfinale in Lille wartet nun Belgien. Das Team um Kevin de Bruyne ließ Ungarn keine Chance und gewann mit einem satten 4:0.

EM 2016: Viertelfinale am Samstag, 21 Uhr in Bordeaux: Deutschland gegen Italien

Auf Deutschland wartet eine schwere Aufgabe.

Als amtierender Weltmeister gehört auch Deutschland zu den Favoriten um den Titelgewinn. Die Erwartungen an das Team von Bundestrainer Joachim Löw waren deshalb entsprechend hoch. Gegen die Slowakei hat das DFB-Team dann auch überzeugt: Mit einem 3:0 durch Tore von Jerome Boateng, Mario Gomez und Julian Draxler sind die Deutschen souverän ins Viertelfinale eingezogen

Bereits im Viertelfinale wartet ein harter Brocken. Der Gegner von Deutschland im Viertelfinale heißt Italien, das viele Experten mit seinen bisherigen Leistungen bei der EM positiv überrascht hat. Im Achtelfinale besiegte das Team von Antonio Conte Spanien mit 2:0. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Viertelfinale Deutschland gegen Italien live im TV und im Live-Stream sehen können.

EM 2016: Viertelfinale am Sonntag, 21 Uhr in Saint-Denis: Frankreich gegen Island

Antoine Griezmann traf für Frankreich doppelt.

Alles andere als ein Einzug ins Viertelfinale wäre für Gastgeber Frankreich eine große Enttäuschung gewesen. Die Iren machte es den Blauen aber sehr schwer, gingen durch einen Elfmeter schon in der dritten Minute in Führung. Dann kam Antoine Griezmann, der das Malheur mit zwei Treffern ausbügelte.

Frankreich trifft nun auf Island, das am Montagabend durch einen Sensationssieg England das EM-Aus bescherte. Die Nordlichter gewannen mit 2:1 gegen die Briten.

Fußball-EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Stadien und Themenseite

In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zur EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Außerdem haben wir alle wichtigen Fakten und Hintergründe zu den Stadien der EM 2016 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen die wichtigsten Infos zum Kader von Deutschland bei der EM 2016. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-EM 2016 in Frankreich bei tz.de.

sk

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