Die Entscheidung über die Zugehörigkeit zur 2. Fußball-Bundesliga ist auf Montag vertagt. Im Relegationshinspiel zwischen dem Dritten der 3. Liga, SSV Jahn Regensburg, und dem Drittletzten der 2. Bundesliga, dem Karlsruher SC, fand am Freitagabend keinen Sieger. Vor 10 724 Zuschauern trennten sich beide Kontrahenten 1:1 (0:0)-Unentschieden. Selcuk Alibaz, bester Jahn-Akteur auf dem Platz, hatte die Gastgeber mit einem Foulelfmeter nach 57 Minuten in Führung gebracht. Pascal Groß gelang in der 76. Minute der nicht unverdiente Ausgleich für die Badener, die nun für das Rückspiel am Montag im heimischen Wildpark eine sehr gute Ausgangsposition für den Klassenverbleib haben.
Der KSC übernahm von Anpfiff weg das Kommando, konnte aber die Nervosität der Regensburger nicht nutzen. Die Gastgeber kamen mit dem aggressiven, frühen Stören der Badener zunächst nicht klar, fabrizierten zudem bereits im Spielaufbau aus der eigenen Abwehr Fehler. Erst nach einer Viertelstunde fing sich das Team von SSV-Trainer Markus Weinzierl, dessen Weggang nach der Relegation zum Bundesligisten FC Augsburg immer wahrscheinlicher wird. Mit den selbstsicherer werdenden Oberpfälzern gewann die Partie an Qualität, wenngleich spielerische Klasse auf beiden Seiten Mangelware blieb. Auf klare Chancen mussten die Zuschauer im ausverkauften Jahnstadion jedoch zunächst verzichten.
Danach drückte der KSC, der zuletzt im August 2011 beim 2:0 in Aue einen Auswärtssieg gefeiert hatte. Groß scheiterte zunächst noch mit einem Gewaltschuss an Hofmann (63.), der den Ball mit einer großen Parade an den Außenpfosten lenken konnte. 13 Minuten später machte er es besser und traf ins untere Eck. Dennoch hat die Serie der Drittligisten weiter bestand: Noch nie konnte ein Zweitligist in den bisherigen sieben Relegations-Begegnungen gewinnen.










