Müller wird Fehlschütze statt Torheld - "Tut richtig weh"

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Was wäre das Spiel ausgegangen, wenn Thomas Müller den Elfmeter verwandelt hätte? Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Dieser Fehlschuss wird Bayern-Liebling Thomas Müller noch lange begleiten. Statt in die schon oft zelebrierte Hauptrolle des Torhelden zu schlüpfen, verließ der Weltmeister als traurigste Figur die Halbfinal-Bühne.

"Es tut richtig weh. Der Fußball ist manchmal extrem", sagte der 26-Jährige. "Aber Fußball ist, wie er ist. Es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft." 

Sein zehnter Strafstoß in der Königsklasse hätte das womöglich vorentscheidende 2:0 im Rückspiel gegen Atlético bringen können. Es kam der dritte verschossene Elfer heraus. "Einer muss antreten und Verantwortung übernehmen", sagte Karl-Heinz Rummenigge. "Wir sind nicht ausgeschieden wegen des Elfmeters", meinte Pep Guardiola, der wegen der späten Einwechslung Müllers im Hinspiel kritisiert wurde.

Aber nicht nur danach wurde über Müller debattiert. Seine Rolle in den Halbfinals 2014 und 2015, als er nicht über die volle Distanz ran durfte, war ebenfalls heiß diskutiert worden. Besonders seit dem verlorenen "Finale dahoam" im Jahr 2012, als Müller beim Stand von 1:0 für Bayern das Feld verließ, gilt der 26-Jährige als ein Mann für die entscheidenden Minuten. Eindrucksvoll schoss er die Bayern jüngst ins Pokalfinale, rettete sie auch gegen Juventus in der Königsklasse. Umso schmerzhafter war nun dieser für Müller so untypische Moment.

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