Nach den Ermittlungen, insbesondere aufgrund des Brandsachverständigengutachtens, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Brasilianer Breno am 20. September 2011 kurz nach Mitternacht das von ihm und seiner Familie bewohnte Anwesen in Grünwald bei München vorsätzlich in Brand gesetzt hat. So steht es in der zehn Stunden vor dem Bundesliga-Spitzenspiel des FC Bayern bei Borussia Dortmund veröffentlichten Anklageerhebung.
Wie aus dem Schreiben hervorgeht, soll der 22-Jährige bei der Tat alkoholisiert gewesen sein. Vermutlich seien Feuerzeuge verwendet worden, die Breno danach laut Zeugenangaben an Rettungsdienstkräfte gegeben habe. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ist der Angeschuldigte verantwortlich für einen Sachschaden in Höhe von rund einer Million Euro. Zudem habe er nicht sicher sein können, dass Manager, Ehefrau und Kinder nach dem zwischenzeitlichen Verlassen der Villa wieder in das Gebäude zurückkehren würden.
Er ist motiviert, er lacht, er ist auf dem Wege, ein anderer Mensch zu werden, positiv, er arbeitet sehr viel, trainiert sehr viel.“ Das sagte Bayern-Trainer Jupp Heynckes jüngst über Breno, seinem Innenverteidiger, der ein Brandstifter sein soll.
dpa








































