Die deutschen Nachwuchsfußballer sorgen in der Bundesliga und der Nationalmannschaft für Furore, bei den DFB-Juniorenteams bleibt der Erfolg allerdings aus. Die U 17-Kicker verpassten im EM-Finale im Mai erneut den Titel, die U 19-Junioren haben sich gar zum vierten Mal in Serie nicht für eine EM-Endrunde qualifizieren können. Damit werden sie auch nicht an der U 20-WM 2013 in der Türkei teilnehmen.
“Die Enttäuschung ist natürlich groß. Mit unserer Qualität hätten wir in dieser Gruppe die Endrunde erreichen müssen“, sagte Trainer Horst Hrubesch nach dem Scheitern in der Eliterunde dem verbandseigenen Onlinedienst dfb.de. Trotz des 3:0-Sieges gegen Ungarn am Mittwoch reichte es für die DFB-Elf nur zu Platz zwei in der Gruppe.
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Auch Erfolgstrainer Hrubesch, der 2008 mit der U 19 und 2009 mit der U 21 den EM-Titel gewann, konnte den Erfolg nicht garantieren. In Julian Draxler (A-Mannschaft) und Leonardo Bittencourt (Außenbandanriss) fehlten dem Team zudem zwei wichtige Spieler.
“Dieser Jahrgang unterscheidet sich von denen, mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe. Wir mussten viele Spieler abstellen, und dieses Team hat nicht ein Spiel in der gleichen Besetzung gemacht wie das vorherige“, sagte Hrubesch. “Aber letztlich habe ich es nicht geschafft, dieses Team in die Spur zu bringen.“
Dennoch hat sich das deutsche Team teuer verkauft, blieb in der laufenden Spielzeit in zwölf Begegnungen unbesiegt und hat auch in der Eliterunde in den Partien gegen die qualifizierten Serben (2:2), Rumänien (1:1) und Ungarn (3:0) nicht verloren. “Man würde sich schon wünschen, dass in einer solchen Eliterunde zwei Mannschaften weiterkommen. In der U 17 wird ja künftig erstmals eine Endrunde mit 16 Mannschaften ausgespielt“, sagte Hrubesch.
Ein Trost bleibt: In vier Jahren wird die U 19 die Endrunde definitiv erreichen. Denn 2016 wird die EM in Deutschland ausgetragen.
dpa






















