Schiri Kircher: Ich hätte selbst Gelb verdient gehabt

  • schließen
  • Weitere
    schließen
  • schließen

München - Diese Szene sorgte nach dem dramatischen Klassenerhalt der Löwen noch für Gesprächsstoff: Der Unparteiische schubste 1860-Kapitän Christopher Schindler weg.

Nun hat sich Schiedsrichter Knut Kircher (46) zu Wort gemeldet und erklärt, wie er die Szene erlebte, als er in der aufgeheizten Stimmung in der Allianz Arena handgreiflich wurde.

Es war die 76. Minute: Löwen-Kapitän Christopher Schindler (25) fordert energisch einen Elfmeter. Das ließ sich der Rottenburger nicht bieten und drückte den Spieler erst die Faust gegen die Rippen und dann den Zeigefinger in die Brust. 

11-Freunde Chefredakteur Philipp Köster twitterte zu der Spielszene gleich etwas:

War das eine Tätlichkeit, Herr Schiedsrichter?

Gegenüber der BILD sah Kircher nun ein: "Das war bestimmt nichts für einen Lehrfilm für junge Schiedsrichter und sollte nicht Alltag werden. Das war ein bisschen viel von mir."

Und was, wenn das ein Spieler getan hätte? Eine "richtige Tätlichkeit" sei es nicht gewesen, so Kircher gegenüber der BILD. "Gelb für mich hätte vielleicht auch noch gereicht. Ich habe ihn wenigstens nicht nachhaltig verletzt", so der Unparteiische, der im Hauptberuf Maschinenbauingenieur ist.  Aber er könne sich ja schlecht selbst eine Karte zeigen.

Hier können Sie die Szene sehen:

Lesen Sie auch:

Reaktion zum Klassenerhalt auf Twitter und Facebook

Durch diese Szene und sein eiskaltes Mienenspiel verschaffte sich Kircher im Spiel aber auch Respekt und leitete es ohne gravierende Fehlentscheidungen souverän.

Wie man auch in dieser Szene sehen kann - er scheint alleine mit seinen Blicken die aufgebrachten Löwen-Spieler zu verscheuchen:  

Auf Twitter wird Schiedrichter Kircher dafür gefeiert:

Riesen Jubel nach Abpfiff

So erlebten unsere Redakteure auf der Tribüne die Nachspielzeit in der Allianz Arena:

mg

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter

Zurück zur Übersicht: Fußball

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser