Transfer-Finanzierung: Clubs legen Beschwerde ein

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Der FIFA droht eine Auseinandersetzung mit europäischen Clubs wegen des Verbots der Spielertransfer-Finanzierung durch Investoren. Foto: Steffen Schmidt

Frankfurt/Main (dpa) - Europäische Fußball-Vereine haben nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bei der Europäischen Kommission eine Beschwerde gegen den Weltverband eingereicht.

Dabei geht es um das Anfang des Jahres von der FIFA weltweit ausgesprochene Verbot der Spielertransfer-Finanzierung durch Investoren - bekannt unter dem Begriff "Third Party Ownership". Eine Sprecherin der EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager bestätigte der FAZ den Eingang und das juristische Verfahren, teilte aber nichts zum Beschwerdeführer mit.

Es wird vermutet, dass hinter dem Antrag die spanische und portugiesische Liga mit ihren Clubs stehen, die von dem Verbot besonders betroffen sind. Danach dürfen sich Vereine nicht mehr den Erwerb von Spielern durch Geldgeber finanzieren lassen oder die Erlösrechte aus Transfers anderweitig wirtschaftlich verwerten. Nur bestehende Verträge bleiben durch eine Übergangsregelung ausgenommen.

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