Zweite Bundesliga

Hannover siegt wieder - Stuttgart noch nicht angekommen

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Hannovers Sebastian Maier (l) und Greuthers Marco Caligiuri kämpfen um den Ball.

München - Hannover 96 hat einen Traumstart in die Zweitliga-Saison perfekt gemacht. Der VfB Stuttgart hat eine Niederlage kassiert. Die Zweitliga-Zusammenfassung.

Sieben Tore, sechs Punkte, null Zweifel: Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat mit dem 3:1 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth seinen Traumstart in die Zweitliga-Saison perfekt gemacht und die Ambitionen auf eine sofortige Rückkehr in die Eliteklasse untermauert. Außer 96 kann nur Erzrivale Eintracht Braunschweig zwei Erfolge nach zwei Partien vorweisen - der ebenfalls abgestiegene VfB Stuttgart ist dagegen noch nicht im Unterhaus angekommen.

"In der zweiten Halbzeit haben wir Probleme bekommen, weil wir zu passiv waren. Am Ende aber hat sich unsere Qualität beim Torabschluss durchgesetzt", sagte 96-Coach Daniel Stendel nach dem fünften Sieg der Niedersachsen gegen Fürth in Folge. Vor 38.400 Zuschauern trafen Iver Fossum (23.), Sebastian Maier (74.) sowie Neuzugang Martin Harnik (85.). Veton Berisha war in der 90. Minute für die Gäste erfolgreich.

Nur Braunschweig kann Hannover zu Saisonbeginn folgen. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht ("Der erste Sieg hier seit 25 Jahren ist eine schöne Randnotiz") setzte sich 2:0 (1:0) beim FC St. Pauli durch.

Sechs Punkte hätte gerne auch der VfB auf dem Konto. Doch nach dem glücklichen Sieg (2:1) zum Auftakt gegen St. Pauli unterlagen die Stuttgarter 0:1 (0:0) bei Fortuna Düsseldorf. Den Siegtreffer für die Rheinländer erzielte Ihlas Bebou in der 53. Minute per Foulelfmeter.

"Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben aber trotz vieler Chancen kein Tor gemacht", sagte VfB-Trainer Jos Luhukay, der weiter nach Verstärkungen sucht: "Wir müssen die nächste Aufgabe wieder annehmen und es besser machen."

Immerhin gaben die Schwaben die Schuld für die Niederlage nicht Benjamin Cortus (Röthenbach), obwohl der Schiedsrichter den Stuttgartern in der Nachspielzeit einen Elfmeter verwehrte. Die Pleite war allerdings nicht die einzige schlechte Nachricht für die Schwaben. Der VfB muss zudem mehrere Wochen auf den japanischen Neuzugang Hajime Hosogai (Muskelfaserriss) verzichten.

Einen kompletten Fehlstart mit null Punkten hat St. Pauli hingelegt. Trainer Ewald Lienen schlug bereits Alarm. "Was wir abgeliefert haben, war weniger als nötig, um in der 2. Liga zu bestehen", sagte der 62-Jährige nach der Niederlage gegen Braunschweig: "Es ist ein wichtiges Signal für uns alle, hier nicht rumzuträumen. Wir haben einen Umbruch und es noch nicht geschafft, eine Mannschaft zu finden, die auf demselben Level spielen kann wie in der letzten Saison. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand."

Nicht ganz so schlimm sieht es beim 1. FC Nürnberg aus. Dennoch müssen die Franken nach dem 1:1 (1:0) am Freitag gegen den 1. FC Heidenheim weiter auf den ersten Sieg unter ihrem neuen Trainer Alois Schwartz warten.

Ebenfalls am Freitag feierte Ergebirge Aue ein erfolgreiches Heim-Comeback. Der Aufsteiger setzte sich gegen den SV Sandhausen 2:0 (1:0) durch und verbuchte seine ersten drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Auch 1860 München hat durch das 1:0 (0:0) gegen Arminia Bielefeld die ersten drei Zähler gesammelt.

Einen Punkt mehr haben Düsseldorf und der VfL Bochum nach dem 1:1 (1:0) beim Karlsruher SC auf dem Konto. Dagegen können Aufsteiger Würzburger Kickers und der 1. FC Kaiserslautern, die sich am Sonntag 1:1 (1:1) trennten, nur einen Zähler vorweisen.

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