Leichtathletik-EM in Amsterdam

Kugelstoßer Storl und Dahm im Finale - Beide DLV-Staffeln im Endlauf

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Kugelstoßer David Storl ist Titelverteidiger und Top-Favorit.

Amsterdam - Der EM-Sonntag kann für die deutschen Medaillenhoffnungen ein erfolgreicher Abschluss werden. Kugelstoß-Weltmeister David Storl hat in der Qualifikation angedeutet, dass er bereit für den EM-Hattrick ist. Auch die deutschen Staffeln über 4 x 400 Meter sind im Finale.

Beide Kugelstoß-Männer und die deutschen Staffel-Quartette über 4 x 400 Meter haben sich am Samstag bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Amsterdam für die Finals qualifiziert. Am abschließenden Sonntag fallen noch einmal 15 Entscheidungen.

KUGELSTOßEN MÄNNER

Gleich mit dem ersten Stoß erreichten Titelverteidiger David Storl und Tobias Dahm das Finale. Doppel-Weltmeister Storl (Leipzig) legte in der Qualifikation 20,84 Meter vor und ist bereit für den goldenen EM-Hattrick. Der Sindelfinger Dahm zog mit 20,42 Metern nach. „Nach der holprigen Saison war das nicht unbedingt zu erwarten, dass es gleich so klappt. Es muss einfach wieder Spaß machen“, sagte der 25 Jahre alte Storl. Dahm fehlten nur acht Zentimeter zur Olympia-Norm: „Und die will ich versuchen, morgen rauszuholen.“ 

Finale: Sonntag 17.30 Uhr.

FRAUENSTAFFEL 4 x 400 METER

Das deutsche Quartett ist locker ins Finale gesprintet. Laura Müller (Rehlingen), Friederike Möhlenkamp, Lara Hoffmann (beide Köln) und Ruth Sophia Spelmeyer (Oldenburg) erreichten in 3:28,03 Minuten die viertbeste Zeit. Am schnellsten war das britische Frauen-Quartett (3:26,42 Minuten). Die Titelverteidigerinnen aus Frankreich liefen hinter der DLV-Staffel die fünftbeste Zeit (3:28,38). 

Finale: Sonntag 18.40 Uhr

MÄNNERSTAFFEL 4 x 400 METER

Die Männer machten es den Frauen nach: In Saisonbestzeit von 3:03,97 Minuten sprinteten Constantin Schmidt (Obertshausen), Patrick Schneider (Fürth), Kamghe Gaba (Frankfurt) und Johannes Trefz (München) in den Endlauf. Auch bei den Männern war das britische Quartett am schnellsten (3:01,63) - und lief damit in die Favoritenrolle. 

Finale: Sonntag 18.50 Uhr

HOCHSPRUNG MÄNNER

Ohne Fehlversuch und mit nur vier Anläufen buchte der deutsche Meister Eike Onnen das Finalticket. Die geforderten 2,25 Meter waren für den 33-Jährigen aus Hannover kein Problem. Onnen ist mit einer Saison-Bestleistung von 2,31 Metern angereist und damit einer von nur drei Startern, die in diesem Jahr 2,30 Metern überquerten. Zu den Favoriten zählt der Italiener Gianmarco Tamberi, der bei der diesjährigen Hallen-WM mit 2,36 Metern Gold gewann. 

Finale: Sonntag 17.00 Uhr

dpa

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