Clinton spricht bei Trauerfeier

Muhammad Alis Sprecher gibt Todesursache bekannt

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Muhammad Ali starb an einer Blutvergiftung aufgrund natürlicher Ursachen.

Scottsdale - Am Tag nach Muhammad Alis Tod spricht dessen Sprecher über die Todesursache. Derweil werden erste Details zur Trauerfeier bekannt.

Boxlegende Muhammad Ali starb an einer Blutvergiftung in Folge unspezifizierter natürlicher Ursachen. Die Komplikationen seien auf die jahrzehntelange Parkinson-Erkrankung Alis zurückzuführen gewesen, sagte der Pressesprecher der Familie, Bob Gunnell, am Samstag in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona.

Gunnell bestätigte, dass Ali dort am Freitagabend um 21.10 Uhr (Ortszeit) gestorben sei und zuvor die letzte Stunden seines Lebens im engsten Familienkreis verbracht habe. "Er hat nicht gelitten", hieß es weiter. Viele Freunde Alis seien extra eingeflogen, um sich zu verabschieden. "Aber sie respektierten die Familie und gingen nicht in den Raum", sagte Gunnell.

"Muhammad Ali wird bei einer großen Beerdigungsprozession durch die Straßen von Louisville getragen, damit alle die Gelegenheit bekommen, sich von ihm zu verabschieden", sagte der Sprecher der Familie, Bob Gunnell, am Samstag auf einer Pressekonferenz in Scottsdale im Bundesstaat Arizona, wo Ali am Freitag verstorben war.

Bill Clinton hält Trauerrede

Der öffentliche Trauerzug endet den Angaben zufolge am Friedhof Cave Hill, wo Ali beigesetzt wird Der frühere US-Präsident Bill Clinton, der Schauspieler Billy Crystal und der Sportjournalist Bryant Gumbel sollen Trauerreden halten.

Fans gedenken "The Greatest".

Die nahen Verwandten des Verstorbenen - seine Kinder, Enkelkinder, Cousins und sein Bruder - nehmen den Angaben zufolge bereits am Donnerstag in einer privaten Zeremonie Abschied. Am Freitagmorgen werde die Familie erneut zusammenkommen, ein Imam werde am Sarg des Verstorbenen Gebete sprechen. Anschließend beginne die öffentliche Trauerprozession. Ali habe vieles von dem, was geplant sei, noch selbst bestimmt, sagte Gunnell.
Der legendäre Schwergewichts-Boxer war am Freitag im Alter von 74 Jahren nach einem langen Kampf gegen die Parkinson-Krankheit gestorben. Laut seinem Sprecher war die offizielle Todesursache ein "septischer Schock aus nicht spezifizierten natürlichen Gründen".

Arzt: "Er hat nicht gelitten"

Der Sprecher stellte klar, dass Ali bereits am Montag ins Krankenhaus eingeliefert worden sei - und nicht erst am Donnerstag, wie die Familie zunächst mitgeteilt hatte. "Wir hatten noch viel Hoffnung, dass es eine Wende gibt", sagte Gunnell. Dann habe sich aber herausgestellt, dass sich Alis Zustand verschlechterte.

Seine letzten Stunden habe Ali im engsten Familienkreis verbracht. "Er hat nicht gelitten", fügte Gunnell hinzu. Der Leichnam sollte bis spätestens Montag nach Louisville überführt werden. Die Flaggen in der Geburtsstadt der Box-Legende wehten am Samstag auf Halbmast. Trauernde legten an dem Museum, das Muhammad Ali gewidmet ist, Blumen nieder. Viele suchten das Haus auf, in dem Ali als Cassius Clay seine Kindheit verbrachte. Auch am Krankenhaus in Scottsdale, wo Ali gestorben war, versammelten sich Trauernde.

dpa

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