Beim ATP-Turnier in Rom

Sieg im Gigantenduell: Djokovic ringt Nadal nieder

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Die pure Freude: Novak Djokovic räumt in Rom auch Dauerkonkurrent Rafael Nadal aus dem Weg.

Rom - Novak Djokovic strebt beim ATP-Turnier in Rom dem Titel entgegen. Im Viertelfinale gegen Rafael Nadal muss sich der Weltranglistenerste aber gewaltig strecken.

Novak Djokovic hat seine Siegesserie im Dauerduell mit Rafael Nadal ausgebaut und steht im Halbfinale des ATP-Masters von Rom. Der Weltranglistenerste aus Serbien gewann gegen den siebenmaligen Turniersieger aus Spanien nach 2:24 Stunden 7:5, 7:6 (7:4), es war sein siebter Erfolg nacheinander gegen Nadal. Von insgesamt 49 Aufeinandertreffen - kein Duell hat es in der Geschichte des modernen Tennis häufiger gegeben - hat Djokovic nun 26 Matches gewonnen.

Der 28-Jährige hat damit weiterhin die Chance, das mit 4,3 Millionen Euro dotierte Sandplatzturnier im Foro Italico zum dritten Mal nacheinander zu gewinnen. Im Halbfinale trifft Djokovic auf den Japaner Kei Nishikori, der sich mit 6:3 und 7:5 gegen Dominic Thiem aus Österreich durchsetzte. Das zweite Halbfinale bestreiten Andy Murray (Großbritannien) und Lucky Loser Lucas Pouille (Frankreich).

Djokovic wehrt fünf Satzbälle ab

Rafael Nadal.

Djokovic lag in beiden Sätzen jeweils mit Break in Rückstand, im zweiten Durchgang wehrte er vor den Augen seines Trainers Boris Becker sogar fünf Satzbälle ab. Seine letzte Niederlage gegen Nadal, der sich im Viertelfinale von Rom am linken Fuß behandeln ließ, liegt fast zwei Jahre zurück. Im Finale der French Open 2014 unterlag Djokovic in vier Sätzen. Der Grand-Slam-Titel in Roland Garros fehlt Djokovic noch immer. Das Turnier in Paris startet in diesem Jahr am 22. Mai.

Bei den Frauen spielen im Foro Italico die Spanierin Garbine Muguruza und Madison Keys (USA) um den Einzug ins Finale. Die Rumänin Irina-Camelia Begu trifft auf die topgesetzte Serena Williams (USA), die Swetlana Kusnezowa aus Russland mit 6:2 und 6:0 bezwang. Die deutschen Spielerinnen um Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber (Kiel) waren früh ausgeschieden.

sid

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