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Dabei sein ist alles - Olympias Exoten

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    • 20.08.08
    • News

Dabei sein ist alles - Olympias Exoten

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    Viel zu oft stehen bei Olympia nur die sportlichen Höchstleistungen im Vordergrund und wird das Motto "Dabei sein ist alles" vergessen. Doch auch die so genannten Exoten, die die Fahne ihres kleinen Landes hochhalten (Bild: Waylon Muller von den Marschallinseln) sind wahre Helden! Wir zeigen Ihnen eine Auswahl der Olympia-Exoten - die meisten können von Medaillen nicht mal träumen, doch alle verdienen trotzdem höchsten Respekt. © dpa

  • Kwame Nkrumah-Acheampong ist der "Schnee-Leopard". Er vertritt Ghana bei Olympia 2010 im alpinen Skilauf. “Für mich ist Sport eine ernste Sache“, sagt der 35 Jahre alte Skirennfahrer, der in Vancouver im Anzug mit auffälligem Leoparden-Look als erster ghanaischer Sportler an Winterspielen teilnehmen wird. “Warum sollen wir Afrikaner nicht zeigen, dass wir mehr können als schnell zu laufen oder gut Fußball zu spielen?“ © Getty

  • Eddie Edwards wurde als "Eddie the Eagle" bekannt. Der Skispringer glänzte nicht durch extra weite, sondern durch extra kurze Sprünge. Er war 1988 chancenlos auf den Olympia-Schanzen in Calgary hinterhergehüpft, dennoch zum Lieblings- Clown von Massen und Medien geworden. © Getty/Allsport UK /Allsport

  • Prinz Hubertus von Hohenlohe ist der Dauerexot der olympischen Winterspiele. Auch jenseits seines 50. Geburtstags nimmt er noch an Olympia teil. Er startet für Mexiko. © Getty

  • Über Jamaikas erste Bob-Mannschaft 1988 wurde sogar ein Film gedreht: "Cool Runnings". 1998 ging es bei Dudley Stokes, Winston Watt,Nelson Stokes und Wayne Thomas (Foto) schon deutlich professioneller zu © Getty/Shaun Botterill /Allsport

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    Das IOC vergab für viele Länder Wildcards und ermöglichte so, dass auch Athleten aus Palästina bei Olympia dabei sein dürfen. Bei Rad Aweisat aus Palästina schwamm in der Olympia-Vorbereitung die Angst immer mit: "Manchmal, wenn ich zum Training gehe, weiß ich nicht, ob ich zurückkomme", sagte er. © dpa

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    Celma da Graça Soares Bonfim aus dem afrikanischen Inselstaat São Tomé und Príncipe hatte sich über die 5000 Meter mehr vorgenommen: Sie wurde im ersten Vorlauf nur 16. von 16. © dpa

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    Ricardo Blas Jr (blau) trat für die Pazifikinsel Guam im Judo an und verlor schon in der ersten Runde gegen den rund 75 Kilogramm leichteren Georgier Lasha Gujejiani. Auch in der anschließenden Hoffnungsrunde unterlag er in beiden Kämpfen. © dpa

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    Nach zwei Sekunden war das Olympia-Debüt von Guineas Hürdenläuferin Fatmata Fofanah (2.v.l.) beendet: Sie stürzte über die erste Hürde und blieb enttäuscht liegen, bis ihr ein Kampfrichter zurück auf die Beine half. © dpa

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    Patricia Sylvester aus Grenada ist ein echtes Multitalent: Sie hält den Landesrekord im Weitsprung, Hochsprung und Dreisprung. Bei Olympia scheiterte sie leider trotzdem in der Qualifikation. © dpa

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    Lesotho reiste mit einer höchst ausdauernden Delegation nach Peking: Die vier Athleten aus dem südlichen Afrika sind allesamt Marathonläufer. © dpa

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    Okilani Tinilau (2.v.r.) hielt gemeinsam mit zwei Teamkollegen die Fahne der Inselgruppe Tuvalu (nordöstlich von Australien) hoch. Er macht dies nicht nur mit schicker Frisur, sondern auch noch erfolgreich: Mit 11,48 Sekunden stellte er einen neuen 100-Meter-Landesrekord für Tuvalu auf und blieb nur rund zwei Sekunden über dem aktuellen Weltrekord. © dpa

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    Die Sportbekleidung von Robina Muqimyar (l.) mag ungewöhnlich erscheinen, entspricht aber islamischer Sitte. Sie lief der Konkurrenz zwar weit hinterher. Doch die afghanische 100-Meter-Läuferin ist trotzdem eine große Siegerin: Sie trat auch als eine Art Botschafterin für den Frieden an. © dpa

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    Von wegen Exot! Bernard Boukpeti hat für Togo die erste olympische Medaille überhaupt gewonnen. © dpa

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    Auch Churandy Martina reiste mit einer Winz-Delegation von den Niederländischen Antillen an. Der Weltklasse-Sprinter wurde im 100-Meter-Lauf Olympia-Vierter und verpasste die Medaille nur knapp. © dpa

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    Ein Blick in die Vergangenheit: Eric Moussambani ist so etwas wie eine eine Legende unter den sympathischen Olympia-Exoten. In Sydney im Jahr 2000 brauchte der Schwimmer aus Äquatorial-Guinea, der zuvor noch nie ein Rennen über diese Distanz bestritten hatte, im 100-Meter-Freistil rund eine Minute länger als der Sieger. Und wurde respektvoll gefeiert wie ein Olympiasieger. © dpa

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