TSV 1860 wieder der Gejagte

  • schließen
  • Weitere
    schließen
Tor für 1860 Rosenheim - das gab&#39s bereits 35-mal im laufenden Sparkassenpokal. Fotos Ziegler
+
Tor für 1860 Rosenheim - das gab's bereits 35-mal im laufenden Sparkassenpokal.

Rosenheim - 112 Spiele wurden bislang in neun Vor- und drei Zwischenrunden absolviert - nun geht es beim Finalturnier des Sparkassen-Kreispokals ans Eingemachte.

Heute ab 18 Uhr geht es in der Rosenheimer Gabor-Halle in der Endrunde um den Hallenfußball-Titel der Spielgruppe Chiem.

Elf weitere Begegnungen stehen dabei auf dem Programm - in Spiel Nummer 123 wird also der Sparkassenpokalsieger 2013 ermittelt! Der bisherige Bewerb war geprägt von Favoritensiegen, blieb aber auch nicht ganz ohne Überraschungen. Fast schon erwartungsgemäß hatten sich der TSV 1860 Rosenheim, der SB/DJK Rosenheim und der SV Ostermünchen für das Finalturnier qualifiziert, auch den TuS Bad Aibling durfte man durchaus auf der Rechnung haben. Etwas überraschend ist hingegen die Endrunden-Teilnahme von Türkspor Rosenheim und fast schon sensationell das Vordringen des TSV Emmering ins "Konzert der Großen". Hingegen vermisst man so prominente Namen wie den amtierenden Oberbayern-Meister TuS Raubling, den Bezirksligisten SV-DJK Kolbermoor oder den TSV Bad Endorf, der zuletzt auch immer ein fester Bestandteil des Finalturnieres war.

Die Frage nach dem Favoriten ist eindeutig: Titelverteidiger und Rekordsieger TSV 1860 Rosenheim ist einmal mehr der Gejagte. Am ehesten traut man dem SB/DJK Rosenheim zu, den Sechzigern gefährlich zu werden - im Vorjahr mussten die Sportbündler aber schon in der Zwischenrunde die Segel streichen und wissen schon allein deshalb, dass man vor Überraschungen keinesfalls gefeit ist. Für diese wollen die restlichen Teams sorgen.

Die Mannschaften der Gruppe A

SB/DJK Rosenheim: Im Vorjahr war der Bayernligist beim Finalturnier in der Zuschauerrolle, jetzt ist das Team von Trainer Manfred Burghartswieser wieder mittendrin. Will man aber ernsthaft um den Titel mitspielen, so ist noch eine Steigerung gegenüber den bisherigen Spielen notwendig. Luft nach oben ist sicher noch vorhanden.

Sparkassenpokal-Bilanz 2013: Acht Spiele, sieben Siege, eine Niederlage, 30:11 Tore; Bilanz gegen Endrunden-Teilnehmer: TSV 1860 Rosenheim 1:4 (Zwischenrunde).

TuS Bad Aibling: Schon aufgrund der Gruppenauslosung kommt dem Kreisliga-Spitzenreiter eine gewichtige Rolle zu. Das Team von Trainer Franz Pritzl wurde nach einer gemächlichen Vorrunde in der Zwischenrunde stärker. Die "Kleeblättler" sind im laufenden Bewerb noch ungeschlagen.

Sparkassenpokal-Bilanz 2013: Acht Spiele, sechs Siege, zwei Unentschieden, 20:6 Tore; Bilanz gegen Endrunden-Teilnehmer: TSV Emmering 3:1 (Vorrunde), SV Ostermünchen 2:2 (Zwischenrunde).

TSV 1860 Rosenheim: Eine blütenweiße Weste besitzt der Regionalligist, der im Feld einmal mehr der klassenhöchste Club ist. Die Sechziger sind der Top-Favorit und haben ihre Stärke in den bisherigen Spielen unter Beweis gestellt. Allerdings ist das Team von Trainer Dirk Teschke auch schon wieder im Freien in der Saisonvorbereitung engagiert.

Sparkassenpokal-Bilanz 2013: Acht Spiele, acht Siege, 35:6 Tore; Bilanz gegen Endrunden-Teilnehmer: SB/DJK Rosenheim 4:1 (Zwischenrunde).

Die Mannschaften der Gruppe B

TSV Emmering: Der A-Klassist ist in der Außenseiterrolle - in dieser dürfte sich das Team von Trainer Josef Riedl aber pudelwohl fühlen. Emmering dürfte wohl das neutrale Publikum hinter sich haben und selbst eine stattliche Anzahl an Fans mitbringen. Und eine kompakte und euphorisierte Mannschaft kann zu vielem fähig sein.

Sparkassenpokal-Bilanz 2013: Acht Spiele, sechs Siege, zwei Niederlagen, 17:11 Tore; Bilanz gegen Endrunden-Teilnehmer: TuS Bad Aibling 1:3 (Vorrunde), Türkspor Rosenheim 1:2 (Zwischenrunde).

SV Ostermünchen: Der Bezirksligist wartet noch auf die große Bewährungsprobe: Im bisherigen Turnierverlauf hatte man es ausschließlich mit unterklassigeren Teams zu tun. Die Mannschaft von Trainer Franz Voggesberger ist bislang ohne Niederlage geblieben und ein fixer Tipp fürs Halbfinale.

Sparkassenpokal-Bilanz 2013: Sieben Spiele, sechs Siege, ein Unentschieden, 19:5 Tore; Bilanz gegen Endrunden-Teilnehmer: TuS Bad Aibling 2:2 (Zwischenrunde).

Türkspor Rosenheim: Eine kompakte Leistung lieferte der Kreisligist in den bisherigen Runden ab. So schaltete man auch den Favoriten aus Kolbermoor aus. Auch die Mannschaft von Trainer Ömer Öztürk ist noch ungeschlagen und will ins Halbfinale einziehen.

Sparkassenpokal-Bilanz 2013: Acht Spiele, sieben Siege, ein Unentschieden, 22:9 Tore; Bilanz gegen Endrunden-Teilnehmer: TSV Emmering 2:1 (Zwischenrunde).

Der Modus

Gespielt wird zunächst in zwei Dreiergruppen nach dem Modus "Jeder gegen Jeden". Gibt es hier Punktgleichheit zwischen zwei Mannschaften, so entscheidet zunächst der direkte Vergleich - sollte auch dieser unentschieden sein, so wird die Tordifferenz zu Rate gezogen. Ist auch diese gleich, entscheidet die Anzahl der geschossenen Tore über die Platzierung. Die beiden Gruppendritten spielen dann um den fünften Rang, ehe in Überkreuzspielen die beiden Finalisten ermittelt werden. In den Halbfinals und den Platzierungsspielen werden bei unentschiedenem Ausgang die Spiele verlängert, sollte dann noch keine Entscheidung gefallen sein, so geht es ins Siebenmeterschießen.

Gespielt wird um den Wanderpokal sowie um stattliche Geldpreise - insgesamt werden 2200 Euro für die sechs Mannschaften ausgeschüttet, auf den Sieger entfallen davon 700 Euro. Die beiden Finalisten sind zudem sicher für die Inn/Salzach-Kreismeisterschaft am 6. Januar 2014 qualifiziert.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser