Große Namen, großer Spaß, große Emotionen! Diana Pop und Hans Brei verabschieden sich von der großen Erstligabühne und haben viele Freunde dazu eingeladen, diesen Nachmittag und Abend mit ihnen zu feiern. Wobei die Beiden nicht wirklich wissen, wer alles auftauchen wird, um im "Team Dia" und im "Team Hansi" die Schuhe zu schnüren. Die Organisatoren im Hintergrund, wie Verena Stürmlinger und Managerin Ulla Prantl, halten sich weitgehend bedeckt. Bekannt ist, dass die Rückkehrerinnen Anne Breitreiner und Svenja Bruckhorst mit von der Partie sein werden, dazu Jezabel Ohanian, Anja Sattler und Stürmlinger selbst. Vor allem die Namen der ausländischen Ex- oder aktuellen Spielerinnen werden aber nicht preisgegeben, nur so viel: "Manche kommen von richtig weit her und man hat sich schon seit Jahren nicht mehr gesehen."
Es wird ein lockerer, leichter und unterhaltsamer Basketballtag, an dem in Erinnerungen geschwelgt werden darf. Ein Film wird die höchst erfolgreichen Bundesligajahre des TSV Wasserburg aufarbeiten, die untrennbar mit Hans Brei und Diana Pop verbunden sind. Denn erst als die damals 32-jährige Aufbauspielerin 2003 den Weg in die Innstadt fand, wurde aus dem ambitionierten Aufsteiger ein Spitzenteam.
Nach der fünften Meisterschaft (2008) kam bei Diana und ihrem Mann Teo das Gefühl auf, dass Wasserburg ihre Heimat für immer sein könnte. Seit 1986 sind die beiden zusammen, kennengelernt haben sie sich beim Judo, denn auch Teo war ein rumänischer Spitzenjudoka, 1998 haben sie geheiratet.
In der Amerikanerin Wanda Guyton hat sie eine Seelenverwandte gefunden. Nicht nur auf dem Feld, auch privat harmonieren die beiden wie Geschwister. "Wir haben sogar ein identisches Tattoo auf der Schulter, einen Panther. Das hatten wir schon, bevor wir uns hier in Wasserburg getroffen haben. Vielleicht Vorsehung, vielleicht auch nur Zufall", meint die heute 41-Jährige.
re/Oberbayerisches Volksblatt


© Altschuh/ZieglerDas Erfolgsduo nimmt Abschied: Trainer Hans Brei und Diana Pop, sein verlängerter Arm auf dem Spielfeld, beenden ihre Karrieren.
© Altschuh/ZieglerDiana Pop, die Nummer eins: Sie zeigte auf dem Spielfeld wo es lang ging. Fotos
© Altschuh/ZieglerDiana Pop wurde 2010 zur ersten "OVB-Sportlerin des Jahres" gewählt und war über diese Auszeichnung überglücklich. Links Moderator Jörg Wontorra.









