„nur für die härtesten unter der Sonne“

Ironman war gestern: "Dolomitenmann" in Lienz

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Landkreis - Kajakfarhen, Berglaufen, Gleitschirmfliegen und Mountainbiken - das alles in zwölf Kilometern. Auch drei einheimische Teams kämpfen um den Titel in Tirol!

Auch nach 27 Jahren hat der Dolomitenmann in Lienz nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Grund dafür ist sicherlich, dass die Veranstalter immer wieder Neuerungen entwickeln. Und so werden diesen Samstag viele Zuschauer unter anderem Kajakfahrer samt Boot am Hauptplatz in Lienz bestaunen können.

"Nur für die härtesten unter der Sonne"

Traditionell wird der Teamwettbewerb „nur für die härtesten unter der Sonne“ von den Bergläufern gestartet. Auf einer Strecke von 12 Kilometern sind bis in das Ziel auf 2.441 Meter 2.000 Höhenmeter zu bezwingen. Dort erfolgt die Übergabe an die Gleitschirmflieger, die zunächst ihre Ausrüstung laufend zum Startplatz transportieren, ehe der erste Flug absolviert wird. Nach einer Zwischenlandung müssen die Piloten mit dem geschultertem Gleitschirm einen Berglauf zum zweiten Startplatz absolvieren. Von dort wird dann zum Fußballplatz in Leisach geflogen. Bislang erfolgte danach die Übergabe an die Kajakfahrer. Dieses Jahr werden aber die Mountainbiker in das Rennen starten, um möglichst schnell die 1.600 Höhenmeter, gespickt mit Schiebe- und Tragepassagen auf den Hochstein zu bewältigen. Schneller geht es bergab über eine Skipiste zum letzten Wechsel. Die Kajakfahrer müssen zunächst einen 7-Meter Klippenstart bewältigen, ehe die schwierige Wildwasser-Regatta zu befahren ist. Nach dem Ausstieg muss die gesamte Ausrüstung ! in das Ziel an den Hauptplatz getragen werden. 

Auch einheimische Teams ringen um den Titel

Von den 125 gemeldeten Teams, haben sich dieses Jahr erneut auch drei einheimische Staffeln vorgenommen diesen schwierigen Wettbewerb zu meistern. Zum 13. Mal geht das Team Chiemsee Kälte an den Start. Gleitschirmpilot Pele Faßbender war bis auf eine Ausnahme jedes Mal dabei und wird heuer beim Berglauf für das Team starten. Ihm folgt Andrej Pomanarev aus Grassau, der mit einem speziellem Gleitschirm durch die Lienzer Dolomiten fliegen wird. Den Mountainbike-Part übernimmt Andreas Hartmann aus Bad Reichenhall, er übergibt an den Münchener Kajakfahrer Uwe Eichfelder, der letztes Jahr eine starke Leistung zeigte.

Das Team Chiemsee Kälte wird versuchen gegen die anderen deutschen Amateurteams zu bestehen. Sehr stark einzuschätzen ist dabei das Team Maloja. Der Trostberger Bergläufer Andreas Schuster wird auch heuer wieder versuchen mit einer starken Leistung das Ziel unter 1:45 zu erreichen. Er klatscht Paragleiter Christian Reichenberger ab. Der Reichenhaller Skisportler weiß auch mit dem Gleitschirm gut umzugehen und ist auch beim Berglauf stark. Er schickt daraufhin Martin Kamml aus Piding ins Rennen. Als letzter greift der Rosenheimer Kajakprofi Tobias Kargl in das Renngeschehen ein. Aufgrund der Punkteregelung wird dass Team „Zahnarztpraxis am Hochfelln“ in der Profiwertung starten. Bergläufer Thomas Trainer (Schönau), der letztes Jahr den Berglauf in 1:38 absolvierte, wird dieses Jahr sicherlich auch wieder vorne dabei sein und den Gleitschirmpiloten Dietmar Siglbauer frühzeitig ins Rennen schicken. Der Wonneberger, eher ein Spezialist für Langstreckenflüge besitzt viel Dolomitenmannerfahrung und wird für sein Team ebenfalls schnell unterwegs sein.

Noch schneller ist bestimmt wieder Andreas Huber. Der Ruhpoldinger Ausnahmeradler konnte sich bei seinen letzten Starts sogar gegen die Profis behaupten und ist im Moment in Topform. Ihm folgt der Kajakfahrer Basti Lexa. Der Rosenheimer kennt die Strecke sehr gut und ist durch seine Teilnahme bei zahlreichen Bergläufen prädestiniert für den Zieleinlauf samt Boot flott zu bewältigen.

Pele Faßbender

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