FireGirls: Kein Sieg in Sicht

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Bad Aibling - Die FireGirls haben gut gekämpft, doch die Früchte konnten wieder nicht geerntet werden: Mit 65 zu 77 Punkten unterlagen die Aiblingerinnen im heimischen Firedome.

Wieder einmal haben die Aiblinger Erstligadamen wie die Löwin um ihr Junges gekämpft, wenn dieses bedroht wird, aber am Ende wurde der Sieg von den TH Wohnbau Angels aus Nördlingen aus dem heimischen Firedome doch noch entwendet. Das Endergebnis von 65 zu 77 fiel auch dieses Mal zu hoch aus und spiegelt nicht wirklich den gesamten Spielverlauf wieder. Die Partie stand über die komplette Spielzeit auf Messers schneide, nur die Bundesligamannschaft aus Schwaben spielte cleverer und härter als die Aiblinger Fireballs.

Wieder einmal waren es kurze "Aussetzer" die den Sieg kosteten

Der eigentliche Headcoach Milos Kandzic stellte die Damen aus dem Landkreis Rosenheim die Woche über sehr gut ein. Neben der Videoanalyse des Gegners, trainierte man entsprechende Spielzüge für den Angriff und studierte den Gegner auch in Bezug der eigenen Defensestrategie. Auch die Motivation und positive Grundstimmung stimmte im Aiblinger Team.

Leider waren es wieder mal kurze „Aussetzer“ im ersten und vor allem zu Beginn des dritten Viertels, dass den Gegner aus dem Ries die Führung und den entsprechenden psychologischen Auftrieb gab. Die Viertelergebnisse sprechen hier eine deutliche Sprache. 20 zu 23 im ersten Spielabschnitt, 19 zu 18 für die Aiblingerinnen im 2. Viertel, 16 zu 24 im dritten und 10 zu 12 im letzten Viertel.

Stefan Bradaric, der wohl zum letzten Mal als Interimscoach an der Seitenlinie stand, da Kandzic seine Sperre nun abgesessen hat, kommentierte das Spiel so: „Wir hatten uns bei dem Spiel gegen Nördlingen vorgenommen, weniger Ballverluste zu machen. Dies haben wir geschafft. Wir hatten uns für die Offense den Plan zurecht gelegt, geduldiger und konsequenter abzuschließen. Dies haben wir phasenweise geschafft. Wir hatten uns in der Verteidigung vorgenommen die Topscorer und überragenden Akteurinnen Jeltema und Raincock zu kontrollieren. Dies haben wir absolut nicht erreicht. Zumal die Angels dann noch eine dritte Amerikanerin mit Womack hatten, die wir so mit 20 Punkten nicht unbedingt auf der Rechnung hatten.

Candace Williams wieder einmal Topscorerin

Die besten Werferinnen auf der Aiblinger Seite waren Candace Williams mit 21, Carla Bellscheidt (16), Abbey Duinker (10) und Lena Bradaric (8). Emma Duinker konnte nicht an ihre Leistungen anknüpfen und traf keinen Wurf von ihren insgesamt 7 Versuchen. Einer der Schwachpunkte im Spiel der Fireballs war den Ball an den Brettern zu kontrollieren, d.h. den Rebound in der eigenen Defense, sowie in der Offense zu holen. Hier hatten die Donau-Rieserinnen mit 34 Rebounds zu 23 die absolute Oberhand. Kamen so immer wieder zum zweiten Abschluss und nutzen dies sehr oft. Bad Aibling kämpfte sich ein ums andere Mal heran, doch dann trafen im sofortigen Gegenzug Jeltema, Raincock oder Womack. Im Vergleich der Ausländerposition zu den FireGirls war hier nur Williams eine Stütze für ihr Team. Alle anderen wir Kotnik, Rupnik, Kancevic und die schon genannte Emma Duinker blieben weit unter ihren Möglichkeiten bzw. können wohl dem Nievau der 1. Bundesliga nicht ganz stand halten.

Am 1. November geht die Jagd um die ersten Punkte weiter

Nun geraten die Aiblinger Fireballs mehr und mehr unter Druck. Sechs Partien, davon bisher nur Pleiten. Gut gespielt, sehr gut gekämpft, aber am Ende stand man bisher immer mit leeren Händen da. Dies sollte sich nun beim kommenden Auswärtsspiel in Freiburg ändern. Am 1. November spielt man um 19.30 Uhr im Breisgau. Die Fireballs organisieren hier zusammen mit ihrem offiziellen Reisepartner BERR Reisen aus Bruckmühl eine Fanreise. Anmeldung über die Hotline 08062 / 90 67 70 oder direkt über die Homepage von BERR Reisen (www.berr-reisen.de).

Pressemeldung TuS Bad Aibling Fireballs

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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