"Wir werden uns nicht zurückziehen, sondern versuchen, den Sportbund zu attackieren", verrät SVK-Co-Trainer Sepp Aschauer zur taktischen Ausrichtung der Gastgeber, die sich übrigens im Jahr 2011 durch den Pokal gute Einnahmen gesichert hatten. Dieses Geld könnten die Gelb-Schwarzen auch heuer wieder ganz gut gebrauchen.
Und so hofft man, trotz 14 fehlender Kaderspieler - die meisten haben Prüfungsstress - auf eine Überraschung gegen die favorisierten Rosenheimer. Dass es zuletzt eine 1:2-Niederlage beim ESV Freilassing (Bezirksliga) setzte, führt Sepp Aschauer darauf zurück, dass seinen Kickern in der zweiten Halbzeit der Dampf ausgegangen ist. Wegen fehlender Variationsmöglichkeiten und der hohen Trainingsintensität sei es kein Wunder, dass diese Kicker irgendwann platt sind, so Aschauer.
Allzuviele Alternativen hat auch SBR-Coach Burghartswieser - wie Kirchanschörigns Trainer Heberle beim TSV Stein/St. Georgen groß geworden - nicht. Für den neuen Rosenheimer Trainer ist seit dem gestrigen Abschlusstraining die Vorbereitung beendet: "Der Pokal ist für mich das erste Pflichtspiel", sagt Burghartswieser, der ebenfalls auf die Dienste einiger Studenten in diesem Spiel verzichten muss. Er hofft, dass sein Team an die Leistung vom Peterskirchen-Spiel anknüpft, auch wenn der Gegner natürlich ein anderes Kaliber ist. "Die Mannschaft hat von Beginn an Gas gegeben und Zug drin gehabt", freute sich der Ex-Profi, der natürlich auch am kommenden Wochenende noch im Pokal vertreten sein möchte.
cs/tn









