Niederberger mit drittem Saisonsieg in Folge

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Inzell - Dritter Saisonsieg in Folge für den AC-Inzell Rennfahrer Georg Niederberger: Von so etwas hätte er nicht einmal zu träumen gewagt, sagte er nach seinem letzten VLN Lauf.

“Von so einem letzten Saisondrittel wie in diesem Jahr traut man sich normalerweise nicht einmal zu träumen“, so Georg Niederberger nach seinem letzten VLN Lauf in der Saison 2014!

Im freien Training zum letzten VLN Rennen musste das Fahrertrio Georg Niederberger, Wolfgang Stephan und Christian Krognes erst einmal einen dicken Schock überstehen als ihr Auto auf einmal ohne Vortrieb ausrollte. Aber kurz darauf die erleichternde Nachricht der LMS Ingenieure es ist nur ein Steuergerät und nicht wie vermutet der Motor am Audi TTRS kaputt gegangen.

Umso besser lief dafür das Qualifying am Samstag Morgen. Dort konnte Georg Niederberger auf regennasser Strecke in seiner ersten Runde eine starke Zeit vorlegen die bis zehn Minuten vor Trainingsende für die Poleposition in der Klasse für Platz sieben im Gesamtklassement reichte, fünf Minuten vor Trainingsende ging Christian Krognes nochmal auf die jetzt abtrockende Strecke und konnte mit einer nochmal schnelleren Runde, den ersten Startplatz in der Klasse und Platz zehn im Gesamtklassement untermauern, vor ihnen lagen nur GT 3 Fahrzeuge.

Zusammen mit LMS Teamchef Andreas Lautner entschied sich Startfahrer Georg Niederberger für den Rennstart Intermediate (halb Regen, halb Trockenreifen) aufzuziehen und damit ein wenig zu pokern da die Strecke noch durchgehend nass war und man nicht genau wusste wie lange es dauern würde bis die Strecke abzutrocknen beginnt, was dann ein Vorteil wäre.

„In der Startaufstellung sahen wir dass alle anderen Fahrzeuge Regenreifen aufgezogen haben“, so Niederberger zur Startsituation. Am Start konnte er den Rest des Feldes noch ausbeschleunigen und ein wenig Abstand rausfahren, doch schon in der dritten Kurve begannen die anderen Fahrzeuge sehr stark von hinten zu drücken und Markus Östreich im Schmersal TTRS der von der zweiten Position mit Regenreifen gestartet war, konnte sich in Kurve vier vorbeischieben.

Georg Niederberger

Schon in der zweiten Runde begann es leicht trockener zu werden und Niederberger konnte sich wieder an das Heck von Östreich an Platz zwei klemmen. Doch dann kam der Rennabbruch wegen Nebel im Start beziehungsweise Zielbereich; die Strategie hätte gepasst.

Etwa anderthalb Stunden nach dem Rennabbruch wurde das Rennen mit drei Stunden Restfahrzeit neu gestartet, diesmal wurden alle Fahrzeuge im Feld auf profillose Slick Reifen gesetzt. Wieder war Georg Niederberger Startfahrer, er konnte die Poleposition in der Startphase wieder perfekt umsetzen und zum Rest des Feldes schon ab Ende der zweiten Runde einen gehörigen Abstand herausfahren und nach sechs weiteren sehr schnellen Runden konnte Georg Niederberger mit einem Vorsprung von etwa 20 Sekunden an seinen Teamkollegen aus Norwegen Christian Krognes übergeben. Dies war Georg Niederbergers stärkstes Rennen in diesem Jahr. Er war von acht gefahrenen Runden, sechsmal der schnellste in der Klasse, einmal sogar um zehn Sekunden.

Krognes konnte wie gewohnt mit sehr schnellen Rundenzeiten und seiner Routine während wieder einsetzendem Regen in der Mitte seines Stints, durchgehend mit Slick bestückt den Vorsprung nochmal gehörig ausbauen und an den dritten und letzten Fahrer im Team, dem Traunsteiner Wolfgang Stephan mit wahnsinnigen 1,5 Minuten Vorsprung übergeben.

Wolfgang Stephan konnte trotz großer nervlicher Anspannung durch die tollen Vorlagen seiner Kollegen, den Vorsprung verwalten und genauso mit starken Rundenzeiten wie seine zwei Partner das Auto routiniert und sicher ins Ziel bringen.

“Wir wollen uns auf diesen Weg bei all unseren „Daumendrückern“, Sponsoren, Förderern, Helfern und natürlich allen Teammitgliedern von LMS Engineering rund um Andreas Lautner für diese ultra schnelle, schöne und erfolgreiche Saison bedanken“, so Georg Niederberger nach dem Saisonfinale.

Mit drei Saisonsiegen, drei zweite Plätze, zwei dritte Plätze (jeweils durch Rennabbruch auf Siegkurs liegend) und dem Vizemeistertitel 2014 in der Klasse SP 3T, 2014 kann das Team doch sehr zufrieden sein.

Pressemeldung des AC-Inzell

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