Philipp Öttl bestreitet drei Übersee-Rennen

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Moto3-Rennpilot Philipp Öttl, der sich jenseits des Erdballs in drei Rennen beweisen muss.

Ainring - Der Ainringer Philipp Öttl ist mit seinem Team vier Wochen unterwegs. Insgesamt 50 Stunden wird er im Flugzeug verbringen, um an die Rennstrecken am Ende der Welt zu gelangen.

Der Ainringer Philipp Öttl ist mit seinem Team vier Wochen unterwegs. Insgesamt 50 Stunden wird er im Flugzeug verbringen um an die Rennstrecken in Motegi/Japan, Philipp Island/Australien und Sepang/Malaysia zu gelangen. Dabei kennt er alle drei Strecken aus dem Vorjahr.

Nach der zuletzt starken Aufholjagd in Aragon von Platz 34 auf Rang 16 innerhalb von acht Runden, die allerdings in einen Sturz endete, will der junge Ainringer bei den drei Übersee-Rennen an diese Leistung anschließen und versuchen weitere WM-Punkte zu sammeln. Der Ausfall in Aragon war übrigens sein erster nach 32 WM-Läufen in Folge im Ziel.

Der Auftakt der Übersee-Rennen findet in Motegi/Japan statt. Im Vorjahr litt die Veranstaltung unter schlechten Wetterverhältnissen. Wegen starken Nebels und Regen konnte nur ein Zeittraining ausgetragen werden. Öttl ging vom 31. Startplatz ins Rennen. Nach einer starken Aufholjagd kam er als 13. noch in die Punkteränge.

Anschließend geht's weiter auf die Insel Phillip Island in Australien. Auf der 4,5 km langen Strecke wird seit 1997 der Australien GP ausgetragen. Dort erreichen die Moto3 mit 250 km/h die höchsten Geschwindigkeiten. Eine bergab führende Gerade mit schnellen Ein- und Ausgangskurven ermöglichen dieses Tempo. Philipp Öttl konnte im Vorjahr zum Rennen nicht antreten, da seine Kalex-KTM am Vorstart wegen eines Elektronik Defekts nicht gestartet werden konnte.

Das Ende der Reise führt nach Malaysia. Dort erwartet die Piloten auch noch ein ungewohntes Klima: Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit machen zusätzlich zu schaffen und stellen an Mensch und Material hohe Anforderungen. Die 5,5 km lange Strecke von Sepang liegt 50 Kilometer außerhalb Kuala Lumpur und ist seit 1999 Austragungsort des GP von Malaysia. Der 18-jährige Ainringer kam im Vorjahr auf Anhieb mit der Strecke klar und belegte Platz 10.

GP Japan/Motegi, Sendezeiten im Fernsehen auf Sport1: Freitag, 10. Oktober, 2. Freies Training, 6 - 7 Uhr; Samstag, 11. Oktober, Qualifikation, 5.30 - 6.25 Uhr; Sonntag, 12. Oktober, Rennen 3.55 - 5.15 Uhr.

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