Sie haben ihr Team unter anderem durch die Klassiker, den Giro d'Italia und die Österreich-Rundfahrt, geführt. Welche der diesjährigen Rennen ist das erfolgreichste für dein Team gewesen?
Uns war bewusst, dass die Klassiker für uns eine Herausforderung werden. Auf diesem Terrain braucht man viel Erfahrung, die eine junge Mannschaft noch nicht vorweisen kann. Aber wir sind dort gut gefahren und haben uns sehr gut präsentiert. Das größte sportliche Highlight war sicherlich der Giro d'Italia. Dort standen wir der stärksten Konkurrenz gegenüber und konnten mit zwei zweiten Etappenplätzen und acht TopTen-Plätzen auftrumpfen.
Als zweitwichtigstes Etappenrennen der Welt war es bestimmt eine Ehre, beim Giro d'Italia teilzunehmen. Was hat das Team speziell beim Giro gelernt?
Haben Sie die guten Ergebnisse erwartet?
Dass wir zur Saisonhälfte neun Siege und zehn zweite Plätze haben werden und in der Rangliste der Mannschaften vor einigen Teams stehen, die jetzt bei der Tour de France teilnehmen, das ehrt uns sehr und unterstreicht die harte und kontinuierliche Arbeit der letzten Jahre.
Wer von den Fahrern hatte bisher eine sehr gute Saison und wie werden sie sich in der zweiten Saisonhälfte entwickeln?
Der erfolgreichste Fahrer ist Jan Barta. Allerdings haben auch Bartosz Huzarski, Daniel Schorn und Andre Schulze zu den Siegen beigetragen. Allerdings sehe ich den Erfolg nicht als Erfolg einer einzelnen Person, sondern eher als Erfolg der gesamten Mannschaft.
re/Oberbayerisches Volksblatt












