Turmfalken kassierten zwei herbe Niederlagen

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Neubeuern - Ein schwerer Rückschlag für die Jugend der Turmfalken: Trotz positiver Erwartungen gelang den Skaterhockey-Spielern kein dreifacher Sieg. Doch ihr Kampfgeist ließ nicht nach:

Zum zweiten Turniertag im Winterpokal ging es für die Jugend der Turmfalken Neubeuern auf die lange Reise ins Baden-Württembergische Spaichingen. Die Neubeurer mit drei wichtigen Akteuren weniger an Bord, kassierten zwei herbe Niederlagen gegen Augsburg (2:7) und Spaichingen (1:5), konnten aber einen Sieg gegen Heilbronn (4:3) einfahren. Vom Punktestand aus dem ersten Turnier wäre die Pokalrunde perfekt gewesen, doch der Reihe nach:

Erste Niederlage endete mit Ehrentreffer

Gegen Augsburg fand man wie auch im ersten Turniertag wenig Mittel. In der dritten Spielminute kam Augsburg zuerst in Führung. Es änderte auch nichts am postwendenden Ausgleichstreffer durch Felix Halle-Krahl in der gleichen Minute. Torchancen waren zunächst noch gute dabei ehe Augsburg mit 4:1 zum Pausenstand davon zog. Den Vorteil ließen sich die Schwaben nicht mehr nehmen. Mit dem Ehrentreffer durch Andreas Berger in der 24. Minute ging das Match mit 2:7 für Augsburg zu Ende.

Chancenlos gegen unbändigen Kampfgeist

Es sollte eigentlich kein Problem gegen Spaichingen sein, gewann man im ersten Turniertag 8:2. Die Rechnung haben die Jungs aber ohne den unbändigen Kampfgeist des Gegners gemacht. Trotz guter Torchancen wollte das Spielgerät einfach nicht ins Ziel. Im Gegenzug brach Jubel in der RVS-Arena aus als das 1:0 für die Badgers fiel. Nur kurze Zeit später kam es noch besser, ein Schlagschuss, der genau in den Winkel zum 2:0 flog. Nach der Pause drückte Neubeuern gewaltig, und wieder schlug Felix Halle-Krahl zurück mit dem Anschlusstreffer. Mehr wollte aber auch nicht mehr gelingen. Die Badgers konnten einen durchaus überraschenden, aber nicht unverdienten 1:5 Sieg feiern.

Trotz Eigentor gelang der Sieg

Endlich, in der siebten Minute die erste Führung in diesem Turniertag gegen Heilbronn. Diese sollte aber wieder keinen Bestand haben. Der Ausgleich und ein dummes Eigentor führten zum 1:2 Rückstand zur Pause. Die Turmfalken kamen zurück, Martin Bauer zog den sauberen Pass von Florian Lippert ins Gehäuse. Kapitän Max Neumann stellte in der 23. Minute im Alleingang erneut die Führung her (3:2). Heilbronn gab alles und schaffte den eher kuriosen Ausgleich. In der vorletzten Minute konnte sich Fabian Karl über den genialen Pass von Florian Lippert freuen. Der Sieg zum 4:3 war geschafft.

Letzter Spieltermin steht noch nicht fest

Die junge Mannschaft der Spaichinger (zwei Siege) war das Team des Tages, entführten sie ausgerechnet den Punkt aus der Begegnung gegen Augsburg (2:2) und haben nun einen Zähler mehr als die Turmfalken auf dem Konto und sind für die Endrunde qualifiziert. Traurig sein dürfen die Turmfalken auf keinen Fall, waren sie nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft. Der letzte Spieltermin in diesem Jahr steht noch nicht fest, mit den Gegnern Donaustauf, Abstatt und Heilbronn geht es dann in die Platzierungsrunde.

Felix Halle Krahl (3), Andreas Berger (1), Max Neumann (1), Martin Bauer (1), Fabian Karl (1) .

Pressemeldung des TSV Neubeuern

Rubriklistenbild: © Günter Schiffmann

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