Daniel Niederreiter (TRI Bürmoos) legte in 54.10 Minuten einmal mehr einen souveränen Start-Ziel-Sieg hin. Seinem Verfolger Julian Erhardt (SG Katek Grassau) nahm der Ex-Profi eine halbe Minute ab und verwies ihn und Robert Wimmer (ATSV Braunau) auf die Plätze 2 und 3.
Viellehner verteidigt Titel
Bei den Damen gewann die starke Halbmarathon-Läuferin Julia Viellehner (TSV Altenmarkt) und verteidigte damit ihren Titel ebenfalls erfolgreich. Andrea Höller aus Zell am See landete auf dem Silberrang, Maria Weissenbacher (Union Trirun Kuchl) wurde Dritte.
Der Staffelsieg ging an die „Speed Girls“ mit Katherina Weilharter, Emely Lugstein und Tamara Muhr, die 1:01:43,20 Stunden benötigten.
Viele wollten zu früh los
Der Start wurde um eine Viertelstunde nach hinten verlegt. Da nicht alle Teilnehmer der Meinung waren, bei der Athleten-Besprechung dabei sein zu müssen beziehungsweise zuzuhören, bekamen viele die wichtige Info nicht mit und schwammen beim ersten Signal – welches lediglich den „Start in zwei Minuten“ ankündigte - enthusiastisch los. Bis alle Frühstarter dies mitbekamen und von der Wasserwacht gestoppt werden konnten, verging eine weitere Viertelstunde – so manch einer hatte bereits über 200 Meter im kalten Thumsee- Wasser zurückgelegt.
Linienbus stört Wettkampf
Dieser verspätete Start sorgte dafür, dass die gesperrte Straße zu früh wieder freigegeben wurde und plötzlich ein Linienbus mitten im Bewerb auf der Radstrecke auftauchte. Gefährlich für alle Athleten, die – viel schneller – das große Gefährt auf glatter nasser Strecke überholen mussten.
Zwei Mischpulte durchgebrannt
Es war nicht das einzige Missgeschick am heutigen Morgen: Zwei Mischpulte brannten durch, ein Aggregat gab seinen Geist auf, die geplante Ansage per Mikrofon am Start, während des Rennens und bei der Siegerehrung musste abgeblasen werden. Diese fand wie immer im Rahmen eines Frühstücks beim Madlbauern oberhalb des Sees statt. Abteilungskassiererin Barbara Grömmer verlas die Sieger.
Insgesamt gingen 117 Einzelstarter und sieben Staffeln ins Rennen. Sie legten bei Dauerregen 400 Meter schwimmend im Thumsee, 18,8 Kilometer auf dem Rad und fünf Kilometer laufend – zweimal um den See - zurück.
Alles ging gut
Der Alpenstoff-Triathlon am Thumsee bei Bad Reichenhall war der dritte Bewerb der „Starke-Triathlon-Trophy“, die am 28. Juli mit dem Wettkampf in Anger ihre Fortsetzung findet und am 18. August in Schnaitsee endet. Der Wettkampf in Bürmoos musste wegen Verunreinigungen des Sees kurzfristig abgesagt werden, Waging und Rabenden fanden bereits statt.
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