Mit seinem Kanu auf Platz 13

Endlich wieder in internationalem Finale!

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Endlich wieder im internationalen Finale: Tobias Kargl

Bad Endorf - Beim Wave-Festival in Budweis konnte Tobias Kargl vor allem einen persönlichen Triumph feiern: Er kam endlich wieder in ein internationales Finale! Wie schnitt er ab?

Tobias Kargl mit Platz 13 in Budweis

Vergangenes Wochenende fand in Budweis (Tschechische Republik) das Wave Festival statt. Während dem internationale Kanu-Festival wurde unter anderem auch ein Slalomwettkampf ausgerichtet. Dort ging der Bad Endorfer Tobias Kargl für Deutschland an den Start. Auf Grund des Festivals war das Training auf der unbekannten Strecke nur eingeschränkt möglich. „Wir konnten dort nur eine halbe Stunde ohne Tore trainieren. So hat man schon einen großen Nachteil gegen über den Tschechen. Man muss sich zum Wettkampf nicht nur die Position der Tore einprägen, sondern sich auch erst einmal auf dem Kanal orientieren.“

Halbfinale erreicht!

Die Qualifikation lief dem entsprechend durchwachsen. Im ersten Lauf verpasste Kargl ein Tor und musste es erneut anfahren. Das kostete sehr viel Zeit und es war klar, dass der zweite Lauf sitzen musste um das Halbfinale der besten 40 zu erreichen. Dies gelang auch. Mit einer Endzeit von 91,17 (4) reichte es für Rang 29 im 83 Mann starken Fahrerfeld.

Endlich wieder im Finale

Zu Halbfinale und Finale am Sonntag wurde die Strecke umgehängt und die Karten neu gemischt. Mit einem starken und fehlerfreien Lauf im Halbfinale konnte sich Tobias Kargl als vierter für das Finale der Top 13 Qualifizieren. Dort konnte er noch einmal eine Sekunde schneller fahren, hatte allerdings 54 Strafsekunden und landete im Endresultat auf dem 13. Rang. Mit seinem Abschneiden war der Sportpolizist der bayerischen Bereitschaftspolizei dennoch zufrieden. „Endlich ist der Knoten geplatzt und ich bin wieder in ein internationales Finale gefahren. Die Kampfrichter Entscheidung bei der ich die 50 Strafsekunden bekommen habe war zwar strittig, aber damit muss man leben, wenn man im Finale auf Risiko geht. Meine Fahrzeit hätte sogar für Bronze gereicht. Mit dem wenigen Training im Hinterkopf stimmt mich dass positiv für den Deutschland Cup Ende August an gleicher Stelle. Dann haben wir die Möglichkeit davor auch vernünftig auf der Strecke zu trainieren", versicherte uns Kargl.

Pressemeldung Kargl Sports Marketing

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