Olympia 2022: Per Bürgerentscheid zum Ja

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Traunstein - Die Sportregion München will sich für die Olympischen Winterspiele 2022 bewerben. Der Chiemgau soll auch dabei sein, so Landrat Steinmaßl.

Landrat Steinmaßl und die Vorsitzenden der Traunsteiner Kreistagsfraktionen sind sich darüber einig, dass dies eine große Herausforderung für den Chiemgau bedeutet. Olympische Spiele können ihrer Meinung nach nur dann erfolgreich sein, wenn sie auch von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden.

Deshalb waren sich auch alle darüber einig, dazu im gesamten Landkreis einen Bürgerentscheid herbeizuführen. Er soll am 10. November 2013 stattfinden. Bis dahin gilt es, den Bürgerinnen und Bürgern alle Grundlagen zukommen zu lassen, die für ihre Entscheidung bedeutsam sind. Wie Steinmaßl berichtet, sei man von Seiten des DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund) auf den Landkreis Traunstein zugekommen, die Disziplinen Biathlon und Langlauf in den Chiemgau zu vergeben. Der Chiemgau bietet die Voraussetzung dafür, das Sportstättenkonzept aus der gescheiterten Olympiabewerbung 2018 zu optimieren. Dabei ist vor allem das Ziel nachhaltige Spiele durchzuführen. Dies bedeutet, weitgehendste Inanspruchnahme von bereits bestehenden Wettkampfstätten.

Diese Entwicklung begrüßt der Landrat mit Blick auf das Zukunftspotential einer solchen Bewerbung deshalb ausdrücklich, weil gerade der Chiemgau eine hervorragende Bewerberregion für nachhaltige Spiele sei. Nachhaltige Spiele können vor allem dort stattfinden, wo schon was vorgehalten wird. Und dies sei im Chiemgau gegeben, so Steinmaßl. Mit dieser Bewerbung könne man weltweit gegenüber Olympiaorten, die aus der Retorte kommen und wieder verschwinden, neue Akzente für Olympia setzen.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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